Berufsschule - Betrieb

Berufliche Erstausbildung im dualen System

Wenn Sie eine Ausbildung in einem anerkannten Beruf wählen, bedeutet dies in der Regel, dass die Ausbildung in einem Betrieb kombiniert mit dem Besuch einer Berufsschule (duale Berufsausbildung) erfolgt.

Der Zugang ist an keinen bestimmten Schulabschluss gebunden und steht grundsätzlich allen offen.

Die berufliche Erstausbildung mit der Kammerprüfung als Abschluss findet entweder

  • als betriebliche Ausbildung statt, das heißt, Sie schließen einen Ausbildungsvertrag zum Beispiel mit einem Handwerksbetrieb ab, oder
  • als außerbetriebliche Ausbildung mit einem Ausbildungsvertrag bei einem freien Bildungsträger.

Einige Bildungsgänge stehen auch jenen Schülerinnen und Schülern offen, die - aus welchen Gründen auch immer - die 10. Jahrgangsstufe ohne Abschluss beendet, aber ihre zehnjährige Vollzeitschulpflicht erfüllt haben.

Schülerinnen und Schüler ohne Ausbildungsvertrag:
Berufsorientierung und -vorbereitung

Wer keinen Ausbildungsvertrag abschließen konnte und durch die Arbeitsagentur - http://www.arbeitsagentur.de - oder das Jugendamt in berufsorientierende oder berufsvorbereitende Lehrgänge vermittelt wurde sowie Jugendliche mit einem Arbeitsvertrag besuchen an der Berufsschule Bildungsgänge zur Vertiefung der Allgemeinbildung und Berufsorientierung oder Berufsvorbereitung. Sie erhalten, entsprechend dem jeweiligen Bildungsgang, Berufsschulunterricht im Umfang von sieben bis zwölf Unterrichtsstunden sowohl in allgemein bildenden als auch in berufsbezogenen Fächern.

letzte Änderung am 20.10.2016