Telekolleg
Der besondere Weg zur Fachhochschulreife
Die Grundpfeiler des Telekollegs sind das zeitlich und räumlich selbst gesteuerte Lernen, die verpflichtenden Kollegtage an Wochenenden und die Nutzung der sich ergänzenden Medien des Telekollegs. Bei den Medien erhalten neue Medien (Lernsoftware und Internet-Kommunikation) einen größeren Stellenwert und werden wie bisher durch die Telekolleg-Fernsehsendungen sowie Lehrbücher und Audio- sowie Videokassetten ergänzt. Das Telekolleg schließt mit Prüfungen ab, die bei Erfolg zur Fachhochschulreife führen.
Ein Kursdurchgang (Lehrgang) dauert vier Trimester. Ein Telekolleg-Lehrgang kann einmal wiederholt werden. In diesem Fall werden die erfolgreichen Leistungsnachweise des ersten Lehrgangs weiter anerkannt und müssen nicht noch einmal erbracht werden. Es ist auch möglich, nur einzelne Fächer zu belegen und bei Erfolg ein Zertifikat zu erhalten.
Voraussetzung für die Teilnahme am Telekolleg ist neben einer einschlägigen beruflichen Qualifikation die Fachoberschulreife (mittlerer Schulabschluss). Bei ausreichender Nachfrage wird ein Vorkurs angeboten, der bei erfolgreicher Teilnahme auch Interessierte ohne Fachoberschulreife berechtigt, in den anschließenden Telekolleg-Lehrgang unter Vorbehalt aufgenommen zu werden.
Die Telekolleg-Fernsehsendungen werden im Programm des Bayrischen Fernsehens (Bayern-3) und in BR-alpha ausgestrahlt und sind überall in Kabelnetzen und über Satellit zu empfangen. Kollegtagunterricht wird im Land Brandenburg an den Volkshochschulen Finsterwalde, Fürstenwalde und Oranienburg durchgeführt.
Weitere Informationen
- http://www.telekolleg.de
- Verordnung über den Erwerb der Fachhochschulreife im Telekolleg (Telekolleg-Verordnung) [ Link zum Landesrecht Brandenburg ]


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