Berufliche Bildung im Oberstufenzentrum

Die berufliche Erstausbildung

Wer eine Ausbildung in einem anerkannten Beruf nach Berufsbildungsgesetz oder Handwerksordnung wählt, begibt sich in die duale Berufsausbildung. Diese besteht, wie es der Name sagt, aus zwei Teilen:

  1. praktische Fertigkeitsvermittlung im Betrieb bzw. einer außerbetrieblichen Einrichtung,
  2. schulischer Teil der Ausbildung durch den Besuch der Berufsschule.

Wer keinen Ausbildungsplatz in einem Betrieb oder einer außerbetrieblichen Einrichtung gefunden hat, kann dennoch die duale Ausbildung durchlaufen - diese findet vollzeitschulisch als Bildungsgang in der Berufsfachschule statt. Beide Formen enden mit einer Abschlussprüfung vor einer Kammer.

Eine vollzeitschulische Ausbildung nach Landesrecht in einem sogenannten Assistentenberuf erhalten Schülerinnen und Schüler in der Berufsfachschule.

Berufliche Weiterbildung

    Sie können sich z.B nach einer einschlägigen Berufsausbildung, einer abgeschlossenen entsprechenden Berufstätigkeit von mindestens einem Jahr und der Fachoberschulreife oder einem gleichwertigen Schulabschlusses an einer Fachschule beruflich weiterbilden.

    Für eine erweiterte Allgemeinbildung zusammen mit berufsfachlichen Kenntnissen und Fertigkeiten besuchen Interessenten den Bildungsgang der Fachoberschule, der mit dem Erreichen der Fachhochschulreife abschließt. Mit diesem Abschluss können sie an Fachhochschulen in Deutschland studieren.

Über die Einzelheiten der unterschiedlichen Bildungsgänge informieren Sie die Oberstufenzentren und die staatlichen Schulämter des Landes Brandenburg.

Falls Sie einen Wohnheimplatz für die Zeit Ihrer Ausbildung benötigen, wenden Sie sich bitte an Ihr Oberstufenzentrum. Dort erfahren Sie die aktuelle Anschrift des Wohnheims. In den Richtlinien zur Gewährung von Landeszuschüssen an Berufsschülerinnen und Berufsschüler zu den Kosten für Unterkunft und Verpflegung bei notwendiger auswärtiger Unterkunft können Sie nachlesen, ob Sie für die Unterkunft im Wohnheim einen Zuschuss beanspruchen können.

Auskünfte zu finanzieller Unterstützung während Auslandsaufenthalte einer Berufsausbildung nach BBiG/HwO erhalten Sie u.a. auf den Seiten des Deutsch-Französischen Jugendwerkes e.V. unter www.dfjw.org. Informieren Sie sich auch auf den Internetseiten über Europäische Förderprogramme.

Bildungskredit:
Nähere Informationen hierzu finden Sie unter www.bildungskredit.de

    Ziel des Bildungskredits ist die Sicherung und Beschleunigung der Ausbildung oder die Finanzierung von außergewöhnlichen, nicht durch das Bundesausbildungsförderungsgesetz (BAföG) erfassten Aufwand, um die Ausbildung zu verkürzen bzw. den Abbruch der Ausbildung aufgrund fehlender finanzieller Mittel zu vermeiden. Die Förderung erfolgt unabhängig vom Vermögen und Einkommen des Antragstellers und seiner Eltern. Hier wird für Schüler und Studenten, die häufig keine Sicherheiten stellen können, ein Angebot geschaffen, das bisher auf dem Kapitalmarkt nicht verfügbar ist.

letzte Änderung am 13.07.2011