Vorbereitungsdienst

Der Vorbereitungsdienst für das angestrebte Lehramt dauert 18 Monate. Auf Antrag können Zeiten einer Unterrichtstätigkeit an Schulen oder damit gleichwertige Zeiten bis zu einer Dauer von sechs Monaten auf die Dauer des Vorbereitungsdienstes angerechnet werden.

Der Vorbereitungsdienst schließt mit der Zweiten Staatsprüfung ab, mit derem erfolgreichen Bestehen die Befähigung für eines der folgenden Lehrämter erworben wird:

  • Lehramt für die Bildungsgänge der Primarstufe und die Sekundarstufe I an allgemeinbildenden Schulen
  • Lehramt an Gymnasien
  • Lehramt an beruflichen Schulen
  • Lehramt für Sonderpädagogik.

Der Vorbereitungsdienst umfasst die Ausbildung in einem Studienseminar des Ministeriums für Bildung, Jugend und Sport und die praktischen Ausbildung an einer Schule im Land Brandenburg(Ausbildungsschule). Ausbildungsschwerpunkt ist die pädagogische Praxis und deren theoriegeleitete Reflexion, die insbesondere

  • den Unterricht in seinem didaktischen und fachwissenschaftlichen Verständnis sowie die Erprobung und Förderung der Fähigkeit der Lehramtskandidatin oder des Lehramtskandidaten zu unterrichten, zu beraten und zu beurteilen;
  • das pädagogische Verständnis von Erziehung und Bildung;
  • die Psychologie des Lernens und der Entwicklung de Schülerin oder des Schülers;
  • die gesellschaftlichen und sozialen Rahmenbedingungen von Unterricht und Erziehung;
  • die Schule als Institution einschließlich ihrer rechtlichen Grundlagen

berührt.

Die schulpraktische Ausbildung an der Ausbildungsschule besteht aus Ausbildungsunterricht und anderen, die Gestaltung des Unterrichts und des Schullebens betreffenden Tätigkeiten der Lehrkräfte. Die Zuweisung der Lehramtskandidatinnen und Lehramtskandidaten (LAK) zu einer Ausbildungsschule erfolgt durch das jeweilige Studienseminar.

Der Ausbildungsunterricht, wöchentlich 12 Stunden, ordnet sich in die Stundenplanung der Ausbildungsschulen ein. Er umfasst Hospitationen, angeleiteten und selbstständigen Unterricht der LAK. Die Leiterin oder der Leiter des Hauptseminars und die zuständigen Fachseminarleiterinnen und Fachseminarleiter müssen sich durch Unterrichtsbesuche über den Ausbildungsstand der LAK informieren und ihnen beratend zur Seite stehen.

Die 2. Staatsprüfung umfasst die schriftliche Hausarbeit, die Unterrichtsproben in den beiden Fächern und eine 40 Minuten währende mündliche Prüfung in Form eines Kolloquiums. Nach erfolgreichem Bestehen aller Prüfungsteile erhält die Lehramtskandidatin oder der Lehramtskandidat das Zeugnis über die 2. Staatsprüfung und damit die Befähigung zur Ausübung des Lehrkräfteberufes.

Die Organsiation und Durchführung des Vorbereitungsdienstes richten sich nach den Bestimmungen der Ordnung für den Vorbereitungsdienst (OVP).

Weitere Informationen zur Bewerbung und Einstellung in den Vorbereitungsdienst für ein Lehramt, die zum 01. Februar und 01. August eines jeden Kalenderjahres erfolgt, finden Sie hier.

letzte Änderung am 26.05.2016

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