Medienentwicklungsplanung an Schulen im Land Brandenburg

Ausgangspunkt der Medienentwicklungsplanung ist der Ansatz, von den spezifischen pädagogischen Zielen der Schule auszugehen und in enger Zusammenarbeit mit dem Schulträger und weiteren Partnern (Eltern, Schulförderverein, etc.) verbindliche Verabredungen über die weitere Medienausstattung und deren pädagogische Nutzung zu treffen.

Der Rahmen für diese (Ziel-)Vereinbarung ist der Medienentwicklungsplan (MEP). Der Begriff orientiert sich an einem entsprechenden Wortgebrauch in anderen Ländern der Bundesrepublik und in der Konferenz der Kultusminister der Länder.

Der MEP wird als Instrument verstanden, mit dem in Schulen im Dialog zwischen Schulleitung und (Fach-)Kollegium sowie in Abstimmung mit dem Schulträger und unter Einbeziehung der Mitwirkungsgremien der unterrichtliche und außerunterrichtliche Medieneinsatz geplant und die dafür erforderlichen Voraussetzungen beschrieben werden.
Ausgangspunkt ist ein pädagogisches Konzept. Synergien zwischen Mediennutzung im Fachunterricht und übergreifender Medienbildung werden so nutzbar. Auf dieser Grundlage entstehen verschiedene (Teil-)Konzepte zur Umsetzung der Anforderungen (z. B. Ausstattungs-, Wartungs- und Nutzungskonzept).

Medienentwicklungsplanung stellt die Verbindung zwischen Pädagogik und Medien her und ist angewiesen auf die Zusammenarbeit der gesetzlich vorgesehenen Partner.

Im Zeitalter von Internet und weltweiter Vernetzung ist Medienentwicklungsplanung eine Initiative zur Öffnung von Schule. Medienentwicklungsplanung bietet so - unter Nutzung moderner Informations- und Kommunikationstechnologien - Perspektiven für qualitativ neuartige Formen der Zusammenarbeit mit weiteren Partnern (z.B. freien Trägern, Hochschulen, Unternehmen).

letzte Änderung am 09.01.2017