Sportstättenbau

Das MBJS hat mit Hilfe der Landkreise und kreisfreien Städte eine aktuelle Sportstättenstatistik erhoben. (Stand: 01.01.2011)
Die Sportstätten mit detaillierten Angaben finden Sie im Geo-Informationssystem EduGIS des MBJS.

Das MBJS fördert seit 1994 keine kommunalen Sportstätten mehr. Die Mittel sind in die kommunale Investitionspauschale des damaligen Gemeindefinanzierungsgesetzes, heute Brandenburgische Finanzausgleichsgesetz (FAG) geflossen.

Vereinseigene Sportstätten fördert das MBJS über den Landessportbund. Der LSB hat dazu entsprechende Förderrichtlinien erlassen.

Allgemeines

Am 15.12.2015 hat die Landesregierung für den Zeitraum 2016- 2019 die Durchführung des Kommunalen Infrastrukturprogramm (KIP) beschlossen. Innerhalb dieses Programms soll die kommunale Freizeit- und Sportinfrastruktur in Höhe von 15 Mio. € gefördert werden. Diese Mittel sollen in Form von Zuschüssen in den Kommunen grundsätzlich für Baumaßnahmen an vereinseigenen bzw. gepachteten Sportanlagen (außerhalb LEADER) eigesetzt werden. Zuwendungsempfänger für die im KIP geplanten Maßnahmen wird hauptsächlich der Landessportbund Brandenburg (LSB) sein.

Verfahren

Auf Basis des Koalitionsvertrages für die 6. Wahlperiode des Brandenburger Landtages wurde für den Zeitraum 2016 bis 2019 ein zusätzliches Investitionsförderprogramm im Umfang von 130 Mio. Euro zur Stärkung der Infrastruktur aufgelegt. Innerhalb dieses Programms soll die kommunale Freizeit- und Sportinfrastruktur in Höhe von 15 Mio. Euro gefördert werden.

Die vom federführenden Ministerium der Finanzen erarbeitete Rahmenrichtlinie des Kommunalen Infrastrukturprogrammes 2016 – 2019 (KIP-Richtlinie) ist mit der Bekanntmachung im Amtsblatt für Brandenburg am 20. Januar 2016 in Kraft getreten.

Zuwendungsempfänger für die im kommunalen Infrastrukturprogramm geplanten Maßnahmen der Freizeit- und Sportinfrastruktur werden hauptsächlich der Landessportbund Brandenburg (LSB) und im Einzelfall auch Kommunen des Landes Brandenburg sein.

Es ist beabsichtigt, dass der LSB Baumaßnahmen an Sportstätten in Vereinsträgerschaft fördert, die sich nicht in den LEADER-Regionen befinden. Die Auswahl der Fördervorhaben erfolgt mit Hilfe von Projektvorschlägen der Kreis- und Stadtsportbünde über den LSB, in Anlehnung an das Verfahren zur Umsetzung der Punkt 5.1 Förderrichtlinie Sportstättenbau des LSB. Das Antragsverfahren wird somit wie bewährt, verständlich und transparent gehalten. Gefördert werden u. a. Neu- und Erweiterungsbauten sowie Modernisierungen und Instandsetzungen an bestehenden Vereinssportanlagen. Genaue  Informationen zum Förderverfahren sind beim LSB, Herrn Wunderlich (Tel.: 0331/97198 45 oder wunderlich@lsb-brandenburg.de) zu erhalten.

Das MBJS hat sich für die Umsetzung des KIP-Programmes vorbehalten in Einzelfällen die Förderung von kommunalen Projekten selbst durchzuführen. Das gilt für Kunstrasenplätze im engeren Verflechtungsraum, wo seitens des Vereins bzw. der Kommune Aufnahmestopp für Kinder-und Jugendliche besteht. Die Auswahl erfolgt entsprechend der Prioritätensetzung des Fußball-Landesverbandes Brandenburg. 

Für Rückfragen stehen Herr Langer (Tel.: 0331/866 3744 oder Andreas.Langer@mbjs.brandenburg.de) und Frau Sperling (Tel.: 0331/866 3774 oder kathrin.sperling@mbjs.brandenburg.de) beim MBJS zur Verfügung.

Informationen zum KIP für den Bereich Bildung finden Sie unter Kommunales Infrastrukturprogramm.

Pressemitteilung KIP vom 04.März 2016

 



letzte Änderung am 22.12.2016

Kontakt

Andreas Langer
Tel.: (0331) 866-3741
Fax: (0331) 27548-4827
E-Mail

Kathrin Sperling
Tel.: (0331) 866-3744
E-Mail