Hinweise für Bildungsinteressenten

Das Verfahren zur Inanspruchnahme der Bildungsfreistellung ergibt sich aus den Bestimmungen des Gesetzes zur Regelung und Förderung der Weiterbildung im Land Brandenburg (Brandenburgisches Weiterbildungsgesetz - BbgWBG) . Die speziellen Regelungen finden Sie in Abschnitt 4 (§§ 14 - 26) dieses Gesetzes.

Erster Schritt zur Inanspruchnahme ist die Wahl einer geeigneten Veranstaltung. Hierbei kommt es nicht allein auf Ihre Bildungswünsche an. Es ist zusätzlich darauf zu achten, dass die ausgewählte Veranstaltung anerkannt ist, denn nur für die Teilnahme an anerkannten Veranstaltungen kann der gesetzliche Anspruch geltend gemacht werden. Welche Veranstaltungen anerkannt sind, erfahren Sie entweder direkt vom Veranstalter oder Sie nutzen das Suchportal Bildungsfreistellung, das Ihnen sowohl eine aktuelle Übersicht über anerkannte Veranstaltungen nach Themengebieten als auch eine gezielte Suche nach passenden anerkannten Veranstaltungen ermöglicht.

Nach der Wahl einer geeigneten Veranstaltung ist Freistellung gegenüber der Beschäftigungsstelle spätestens sechs Wochen vorher schriftlich geltend zu machen. Hierzu erhalten Sie vom Veranstalter eine Anmeldebestätigung, aus der Titel, Zeitraum und Anerkennung der Veranstaltung ersichtlich sind. Nach der Teilnahme an der Veranstaltung wird Ihnen kostenfrei eine Teilnahmebescheinigung zur Vorlage beim Arbeitgeber ausgestellt. In der Übersicht "Der Weg zur Bildungsfreistellung" sind Ablauf und einzelne Handlungsschritte anschaulich dargestellt.

Nach dem Brandenburgischen Weiterbildungsgesetz ist der Veranstalter verpflichtet, gegenüber dem Ministerium für Bildung, Jugend und Sport in anonymisierter Form Auskunft über die Anzahl, das Geschlecht, die berufliche Qualifikation etc. der Veranstaltungsteilnehmerinnen und -teilnehmer zu geben. Um dieser Berichtspflicht nachzukommen, ist der Veranstalter auf die Angaben der Teilnehmenden angewiesen.

letzte Änderung am 13.06.2012

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