Initiative Oberschule

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Das Programm „Initiative Oberschule“ startete  mit der Vorstellung der Grundzüge am 5. Juli 2007 in Potsdam.

Grundzüge:

  • Schülerinnen und Schüler sollen in der Schule schon erleben, wofür sie lernen!
  • Die Einführung der Schulform Oberschule ermöglichte unter den Bedingungen eines Flächenlandes mit rapide sinkenden Schülerzahlen ein Netz von weiterführenden Schulen aufrecht zu erhalten, das es jeder Schülerin und jedem Schüler erlaubt, den gewünschten Abschluss in vertretbarer Entfernung anzustreben .
  • Mit der Einführung der Oberschule konnten die schlimmsten zu befürchtenden Folgen des Schülerrückgangs abgewendet werden, die sich aus der Konkurrenz von Realschulen und Gesamtschulen ergeben hätten.

Ziele:

  • Sicherung der Anschlussfähigkeit für nachfolgende Bildungsgänge
  • Entwicklung und Stärkung der Persönlichkeit
  • Ausbildungsfähigkeit deutlich verbessern
  • Berufsorientierung in den Schulen der Sekundarstufe I weiter entwickeln 

In der neuen Förderperiode der Europäischen Union von 2007 bis 2013 stehen den rund 140 Oberschulen sowie zahlreichen Gesamtschulen, die in absehbarer Zeit in Oberschulen umgewandelt werden, rund 25 Millionen Euro für das Programm zur Verfügung. Knapp 19 Millionen Euro kommen aus dem Europäischen Sozialfonds  (ESF) und sechs Millionen Euro aus Landesmitteln. Ergänzend können für IOS-Schulprojekte zur vertiefenden Berufsorientierung Mittel der Bundesagentur für Arbeit eingesetzt werden. Mit diesen Mitteln sollen die Schulen in Ergänzung zum Unterricht eigene Konzepte entwickeln, um den Schülerinnen und Schülern bessere Schulabschlüsse zu ermöglichen, ihre Ausbildungsfähigkeit zu verbessern und ihr Selbstbewusstsein zu stärken. Dazu erhalten die Schulen professionelle Beratung und Unterstützung durch die drei IOS-Regionalpartner sowie durch den "Projektverbund Praxislernen in IOS", dem Verein "Netzwerk Zukunft. Schule und Wirtschaft in Brandenburg" und der Landeskooperationsstelle Schule und Jugendhilfe des "Projektverbunds kobra.net - Kooperation in Brandenburg". Weitere Unterstützung bieten die fünf regionalen Agenturen für Arbeit im Land Brandenburg. 

Im Ergebnis des Jahreskongresses im Februar 2009 hat das MBJS eine Arbeitshilfe herausgegeben, die Fragen der Qualität der IOS-Schulprojekte aufgreift und die weitere Diskussion anregen soll (PDF).

Im Jahr 2010 wurde das Programm evaluiert, danach wird die weitere Programmgestaltung festgelegt.

letzte Änderung am 04.07.2011