Beteiligung, Partizipation
Partizipation von Kindern und Jugendlichen
Für die Mitgestaltung von politischen Entscheidungen und Veränderungen des Lebensumfeldes von Kindern und Jugendlichen hat es sich als wirksam erwiesen, wenn Jugendparlamente oder andere Interessenvertretungen in die Entscheidungsprozesse, die für Kinder und Jugendliche bedeutsam sind, durch die Mitwirkung in den Fachausschüssen der Stadt- bzw. Gemeindevertreterversammlungen einbezogen werden. Dadurch entfalten ihre Aktivitäten mittelbare oder unmittelbare Wirkung.
Unabhängig von den Wirkungen der einzelnen Projekte geht die Sozialforschung davon aus, dass die Einbeziehung von Kindern und Jugendlichen in Entscheidungsprozesse ihrer Lebenswelt für ihre Persönlichkeitsentwicklung durch Stärkung von Kompetenzen, Verantwortungsübernahme und Identitätsbildung förderlich ist und die künftige Bereitschaft zum gesellschaftlichen Engagement begünstigt sowie ihr prosoziales Verhalten prägt. Deshalb begrüßt die Landesregierung die Einrichtung von Beteiligungsmöglichkeiten auf kommunaler Ebene und das Engagement der jungen Menschen in diesen Gremien. Die Landesregierung unterstützt diesen Prozess u.a. durch die Förderung einer "Landesstelle Demokratische Jugendbeteiligung" seit dem Jahr 2007. Der Kernaufgabenbereich der Landesstelle besteht in der Initiierung und Qualifizierung stabiler, demokratisch organisierter Mitbestimmungsstrukturen für Kinder und Jugendliche im kommunalen Raum sowie der entsprechenden Qualifizierung der Akteure und Multiplikatoren.
Landesstelle für Demokratische Jugendbeteiligung:
Thomas Kropp
Paritätisches Sozial- und Beratungszentrum gGmbH
Tornowstraße 48
14473 Potsdam
Tel.: 0172-305 10 50
E-Mail: t.kropp@jugendbeteiligung-brandenburg.de
Unter der Anleitung der Landesstelle für Demokratische Jugendbeteiligung wurde unter
www.jugendbeteiligung-brandenburg.de
eine Internet-Plattform eingerichtet, auf der sich bestehende Jugendparlamente vorstellen und von ihrer Arbeit berichten.


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