Oberschule

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Die Oberschule vermittelt eine grundlegende und erweiterte allgemeine Bildung in den Jahrgangsstufen 7 bis 10.

An der Oberschule werden die Bildungsgänge der Sekundarstufe I zum Erwerb der Fachoberschulreife (FOR) und zum Erwerb der erweiterten Berufsbildungsreife (EBR) geführt. Bei besonderen Leistungen wird die Berechtigung zum Besuch der gymnasialen Oberstufe erteilt. Damit steht den Schülerinnen und Schülern je nach erreichtem Schulabschluss neben den beruflichen Bildungsgängen auch der Eintritt in die Fachoberschule, bei besonderen Leistungen auch in die gymnasiale Oberstufe einer Gesamtschule oder in ein berufliches Gymnasium, offen.

Die Oberschule wurde im Schuljahr 2005/06 eingeführt, in dem die bisherigen Gesamtschulen ohne gymnasiale Oberstufe und Realschulen zusammengeführt wurden. Die Schulen sind durch die Möglichkeit der eigenständigen Wahl der inneren Organisation sehr selbstständig und flexibel und können neue pädagogische Konzepte anwenden sowie eigene Schwerpunkte setzen und sich damit profilieren. Die Ausgestaltung der Idee Schule als Lern- und Lebensort und damit verbundene Ganztagsangebote sowie beispielsweise Kooperationen mit Bildungspartnern in der Region und Jugendhilfe gehören zum Grundkonzept der Oberschulen.

Neben der Sicherung der Grundbildung hat die Oberschule die Aufgabe, Stärken und Begabungen der Schüler zu fördern sowie Hilfe bei Lernschwierigkeiten zu gewähren. Besondere Aufgabe der Oberschule ist die Vermittlung von Qualifikationen und Kompetenzen, die in eine spätere berufliche Ausbildung münden können. Der Unterricht soll hierzu stark aktivitätsfördernd sowie anwendungsbezogen und handlungsorientiert ausgerichtet sein.

Den Schülern stehen je nach erreichtem Schulabschluss neben den beruflichen Bildungsgängen auch der Eintritt in die Fachoberschule offen. Bei besonderen Leistungen kann auch die Berechtigung zum Besuch der gymnasialen Oberstufe erworben werden.

letzte Änderung am 17.08.2015