Gesundheitsbildung

Das gemeinsam von MBJS und LISUM Berlin-Brandenburg erarbeitete Konzept der Gesunden Schule Brandenburg zielt auf eine Gesundheitserziehung ab, die die Schule als ein komplexes soziales System begreift. Schülerinnen und Schüler, Lehrer, Eltern und Partner des Umfeldes entwickeln und schärfen gemeinsam das Profil ihrer Schule, um Bildungs- und Erziehungsziele im Sinne einer nachhaltig wirksamen Steigerung der Schulqualität zu erreichen.

Im Hinblick auf Lehrer- und Schülergesundheit hat das MBJS in Kooperation
mit der Universität Potsdam ca. 40 Lehrkräfte zu Anti-Stress-Trainern ausgebildet. Diese stehen seit dem Schuljahr 2005/2006 zur Verfügung und bieten den Schulen Anti-Stresstraining an.

Das Angebot soll dazu beitragen, bei Lehrkräften stressinduzierte Bewertungen von beruflichen Anforderungen zu verändern und einen flexibleren Umgang mit Belastungen zu ermöglichen. Durch das Training sollen gesundheitliche Ressourcen gestärkt und Wohlbefinden und die Leistungsfähigkeit gesteigert werden.

In einem zunächst regional begrenzten Projekt erfolgte die Ausbildung von Lehrkräften zu Mediatorinnen und Mediatoren. Deren Aufgabe besteht darin, gemeinsam mit Lehrkräften einer Schule Schülerinnen und Schüler zu Streitschlichtern auszubilden.
Solche Mediationsprojekte wirken sich positiv auf das Schulklima und damit  unmittelbar auf die Arbeitsbedingungen der Lehrkräfte aus.

Darüber hinaus wurde die Qualifizierung von Lehrkräften zu Supervisoren durch das MBJS unterstützt. Inzwischen stehen ca. 50 ausgebildete Supervisoren für Lehrkräfte, Lehramtskandidaten, Schulleitungsmitglieder und Kollegien zur Verfügung. Supervision gilt als eine effektive Beratungsmethode vor allem für Lehrkräfte und Schulleitungen, die bewusst an Konflikt-und anderen Problemsituationen im schulischen Alltag arbeiten wollen. Supervision verfolgt das Ziel, eine verbesserte Kommunikations- und Kooperationsfähigkeit zu entwickeln, die Reaktionsmöglichkeit in Konfliktsituationen besonders mit schwierigen Schülerinnen und Schülern zu verbessern sowie die Personen in Stresssituationen emotional zu entlasten.

letzte Änderung am 02.11.2016

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