Bündnis für Werte in der Erziehung

Die brandenburgische Landesregierung startete 2006 eine landesweite Diskussion um die Vermittlung von Werten, Normen und Tugenden in der Erziehung. Bildungsminister Holger Rupprecht lud im Dezember 2006 insgesamt 34 Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens aus den Bereichen Politik, Konfessionen, Gewerkschaften, Wissenschaft, Handwerkskammern, Unternehmerverbände, Sport, LIGA der Spitzenverbände der freien Wohlfahrtspflege, von Landeseltern-, Landesschüler- und Landeslehrerrat ein, um an einem Runden Tisch über Fragen der Erziehung ins Gespräch zu kommen.

Ziel dieses Runden Tisches sollte es sein, einen möglichst breit angelegten gesellschaftlichen Konsens über Grundsätze der Erziehung im Land Brandenburg zu erreichen und gleichzeitig Möglichkeiten auszuloten, wie die Arbeit von Schulen, von Jugendverbänden, von Sportvereinen, von Ausbildungsstätten und von Kultureinrichtungen wieder enger mit dem Erziehungsauftrag verknüpft werden kann.

Am 11. Juli 2007 haben sich die Beteiligten auf gemeinsame Grundsätze für ein Bündnis für Werte in der Erziehung im Land Brandenburg verständigt. Kernfragen dabei waren:

Warum führen wir den Dialog über Werte in der Erziehung?
Welche Werte sind die Grundlage unseres Zusammenlebens?
Was sind die Voraussetzungen für eine erfolgreiche Werteaneignung?

Die Bündnispartner sind sich einig, dass Wertevermittlung nur durch Respekt und Anerkennung von Kindern und Jugendlichen gelingen kann sowie durch Teilhabe und Vorbilder.
Das Bündnis für Werte in der Erziehung im Land Brandenburg kommt regelmäßig zusammen.

letzte Änderung am 23.03.2011