Junge Schülerzeitungsmacher: Journalisten von morgen zu Besuch in der Staatskanzlei

Nachwuchsjournalistinnen und -journalisten haben heute Ministerpräsident Dietmar Woidke ins Kreuzverhör genommen: Gemeinsam mit Bildungsministerin Britta Ernst hatte er acht Redaktionen von Schülerzeitungen aus ganz Brandenburg in die Potsdamer Staatskanzlei eingeladen.

Bildung stand ganz im Vordergrund, aber auch die Verbindung von Energiesicherheit mit Umwelt- und Klimaschutz. Woidke dankte den 5 Jungen und 11 Mädchen für ihr Engagement: „Die Macher von Schülerzeitungen sind meist diejenigen Schülerinnen und Schüler, die sich an ihren Schulen auch bei anderen Themen einsetzen – ob nun als Schülersprecher, in Musikgruppen oder für Umweltthemen. Sie können diejenigen werden, die unsere Gesellschaft voranbringen. Dafür meine Hochachtung.“

Nach einer Führung durch die Staatskanzlei mit Besichtigung des Brandenburg-Saals, des Kabinettsraums und des Presseamt stellten die Schülerinnen und Schüler ihre Zeitungen vor. Dabei konnten sie Ideen austauschen und voneinander lernen. Dafür wurde extra der neu gestaltete Pressekonferenzraum der Staatskanzlei geöffnet. Woidke: „Ihr seid die ersten Journalisten, die hier an einem Pressegespräch teilnehmen.“

Woidke weiter: „Schülerzeitungen können das demokratische Klima an einer Schule stark prägen. Macht Euch bewusst, welch wichtige Arbeit Ihr leistet, Mitbestimmung an Euren Schulen zu organisieren oder Entwicklungen anzustoßen. Und macht euch in Zeiten von fake news auch bewusst, wie wichtig Sorgfalt bei der Arbeit ist.“

Am Nachmittag empfing Bildungsministerin Britta Ernst die jungen Redakteurinnen und Redakteure. Hier drehten sich die Fragen natürlich vor allem um schulische Belange.  Die Ministerin stand ausführlich Rede und Antwort und ermunterte die jungen Zeitungsmacherinnen und –macher, sich weiterhin für den öffentlichen Diskurs an ihren Schulen zu engagieren. „Ihr beschreibt kenntnisreich den Schulalltag, Eure Zeitungen sind das Sprachrohr der Schülerschaft. Das ist eine sehr wichtige Aufgabe. Aber Ihr unterhaltet auch Eure Mitschülerinnen und Mitschüler – mit originellen Ideen, Leidenschaft und Humor. Ich wünsche Euch auch in Zukunft so viel Lust am Zeitungmachen und dabei ganz viel Erfolg. Und vielleicht wird die eine oder der andere von Euch eines Tages wirklich Journalistin oder Journalist. Dann sitzt ihr womöglich wieder hier in einer Pressekonferenz des Bildungsministeriums.“

Die jungen Schülerzeitungsredakteure kamen aus Potsdam, Frankfurt (Oder), Großkmehlen, Bad Liebenwerda, Oderberg, Eberswalde, Oranienburg und Schönwalde. Im kommenden Jahr will Woidke die Besuchsreihe fortsetzen. 


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