Pädagogische Grundqualifizierung

Mit der Unterzeichnung des – zunächst auf 15 Monate befristeten – Arbeitsvertrages verpflichten sich alle Seiteneinsteigerinnen und Seiteneinsteiger zur Teilnahme an Qualifizierungsmaßnahmen. Unmittelbar nach der Einstellung (zum 1. Juni eines Jahres) absolvieren sie zunächst einen  Monat lang in Vollzeit eine pädagogische Grundqualifizierung. Sie wird innerhalb des Einzugsbereichs des zuständigen staatlichen Schulamtes organisiert. In dieser Phase der Vorabqualifizierung vermitteln erfahrene Seminarleiterinnen und Seminarleiter sowie Beraterinnen und Berater des Beratungs- und Unterstützungssystems (BUSS) den Seiteneinsteigerinnen und Seiteneinsteiger Kenntnisse, Fähigkeiten und Fertigkeiten zu wesentlichen Abläufen des Schulalltages und der Unterrichtsgestaltung. 

Ab dem neuen Schuljahr beginnt die eigene Unterrichtstätigkeit. Währenddessen finden weitere berufsbegleitende Qualifizierungsveranstaltungen  statt und in der jeweiligen Schule wird eine erfahrene Lehrkraft als Mentorin oder Mentor  benannt.  Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer erhalten während des unterrichtspraktischen Einsatzes bis Ende des ersten Schulhalbjahres sechs Lehrerwochenstunden Abminderung und ab dem zweiten Schulhalbjahr zwei Lehrerwochenstunden Abminderung.

Für diejenigen, die jenseits des genannten Termins in den Schuldienst eingestellt werden, wird die Qualifizierung über die Dauer eines Schuljahres berufsbegleitend und regional organisiert, alle zwei Wochen findet ein Seminartag statt. 

Nach einer entsprechenden Bewährungsfeststellung durch das staatliche Schulamt wird nach 15 Monaten der befristete Arbeitsvertrag entfristet.


Organigramm / Anschrift

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Ministerium für Bildung, Jugend und Sport
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14473 Potsdam
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