Chronologie

Nachfolgend ist auszugsweise dargestellt, was die Landesregierung und das Ministerium für Bildung, Jugend und Sport, die Schulleitungen und Schulen, die Kindertagesstätten, Kinder- und Jugendhilfeeinrichtungen, Weiterbildungs- und Sporteinrichtungen unternehmen, um dem Infektionsgeschehen wirksam zu begegnen bzw. die Maßnahmen bei sinkenden Inzidenzen sachgerecht anpassen.

15. September 2021
Neue Umgangsverordnung und damit neue Infoschreiben an Schulen und Kitas: Im Interesse eines möglichst verlässlichen Schulunterrichts in Präsenz und zur Gewährleistung einer (Hort-)Betreuung der Kinder in den Kinderbetreuungseinrichtungen hat die Gesundheitsministerkonferenz der Länder einen einheitlichen Rahmen für Quarantäneregelungen in Schulen und Kitas beschlossen (6.9.21). Er wird von den örtlichen Gesundheitsämtern auch in Brandenburg umgesetzt.
> Dritte SARS-CoV-2-Umgangsverordnung (vom 15.9.21)

20. August 2021
Impfung von Kindern und Jugendliche möglich: Die Ständige Impfkommission (Stiko) hat sich – als unabhängiges wissenschaftliches Gremium nach sorgfältiger Prüfung von über 10 Millionen durchgeführten Impfungen – grundsätzlich für die Impfung von Kindern und Jugendlichen ausgesprochen am (16.8.21). Damit können jetzt auch 12- bis 17-Jährige ohne Vorerkrankung gegen COVID-19 geimpft werden. Gesundheits- und Bildungsministerium werben in einem Brief an alle Eltern sowie die Kinder und Jugendlichen dieser Altersgruppe gemeinsam dafür, die vielfältigen Impfangebote im Land wahrzunehmen: Jede Impfung ist ein Schritt in Richtung Normalität im Schulalltag und hilft, belastende Maßnahmen wie Quarantäne oder Schulschließungen zu verhindern. Alle Impfangebote sind freiwillig.
> Impfangebote für Kinder und Jugendliche

5. August 2021
Aufholen nach Corona: Vor dem Start ins neue Schuljahr 2021/22 berichtet Bildungsministerin Britta Ernst über das Aktionsprogramm von Bund und Ländern „Aufholen nach Corona“ und die geplante Umsetzung in Brandenburg sowie über die Maßnahmen für offene uns sichere Schulen für alle Kinder und Jugendliche.

30. Juli 2021
Infopakt für Schulen vor dem Start ins neue Schuljahr: Handlungsanleitungen für alle Schulen zum neuen Schuljahr 2021/22. Eine Woche vor dem Schulstart nutzen die Schulen die sogenannte Vorbereitungswoche, um sich intensiv auf den Start ins neue Schuljahr vorzubereiten. Das Ziel: Offene und sichere Schulen mit Präsenzunterricht für alle Schülerinnen und Schüler.

28. Juli 2021
Neue Umgangsverordnung: Maskenpflicht in den ersten beiden Schulwochen für alle Schülerinnen und Schüler in den Innenbereichen der, also auch die der Jahrgangsstufen 1 bis 6 (außer im Sportunterricht). Dies gilt auch in den Innenräumen von Horteinrichtungen.  Nach zwei „Schutzwochen“ entfällt die Maskenpflicht für die Grundschüler und in Horten. Außerdem besteht weiter Testpflicht in Schulen.

16. Juni 2021
Keine Maskenpflicht (mehr) für Schülerinnen und Schüler in Grundschulen: Die Maskenpflicht in Schulgebäuden gilt weiterhin für alle Lehrkräfte und das sonstige Schulpersonal, für alle Schülerinnen und Schüler ab der Jahrgangsstufe 7 (außer beim Sport und bei über vierstündigen Klausuren) sowie für alle Besucherinnen und Besucher. Die Testpflicht gilt in Schulen weiterhin – unabhängig von der Inzidenz. Das besagt die neue Umgangsverordnung, die die bisherige Eindämmungsverordnung ablöst.

3. Juni 2021
Konzept für sichere und offene Schule: Das Bildungsministerium legt Eckpunkte zum Start ins Schuljahr 2021/22 vor. Das Ziel: Nach den Sommerferien sollen alle Schulen mit Präsenzunterricht in allen Jahrgangsstufen starten, wenn das Infektionsgeschehen stabil bleibt. Mit dem Start ins neue Schuljahr soll so viel Normalität wie möglich an den Schulen stattfinden.
> Eckpunkte zum Start des Schuljahres 2021/22

2. Juni 2021
Aktionsprogramm „Aufholen nach Corona“ – Die Landesregierung hat der Vereinbarung mit dem Bund zur Umsetzung des Aktionsprogramms im Land Brandenburg zugestimmt. Für die nächsten beiden Schuljahre werden im Land Brandenburg insgesamt 68,7 Millionen Euro zur Verfügung stehen, um Lernrückstände aufzuholen, verstärkte sozialpädagogische Unterstützung für Kinder und Jugendliche bereitzustellen und Ferien- und Freizeitangebote zu verbessern. 38,7 Millionen Euro stammen aus dem Aktionsprogramm des Bundes, damit werden ausschließlich außerschulische Aktivitäten gefördert. Weitere 30 Millionen Euro stellt das Land Brandenburg zusätzlich aus dem Corona-Rettungsschirm zur Verfügung – dieses Geld kommt vor allem direkt den Schulen zugute.
> Fast 70 Millionen für Kinder und Jugendliche – Unterstützung nach Corona

1. Juni 2021
Rücknahme des Appels an Eltern: Die Landesregierung nicht länger am Appell an die Eltern fest, zur Eindämmung des Infektionsgeschehens kein Angebot der Kindertagesbetreuung im vorschulischen Bereich in Anspruch zu nehmen. Dadurch greift der Fördertatbestand zum Ausgleich von entgangenen Elternbeiträgen aufgrund der freiwilligen Entscheidung der Eltern im Juni 2021 nicht mehr. Ab 1. Juni 2021 ist keine Erstattung von Elternbeiträgen nach der Zweiten Richtlinie Kita-Elternbeitrag Corona 2021 durch das Land in den Fällen vorgesehen, in denen die Eltern auf die Inanspruchnahme der Betreuung im vorschulischen Bereich freiwillig verzichtet haben und deswegen vom Einrichtungsträger von der Beitragspflicht freigestellt wurden. Die Zweite Richtlinie Kita-Elternbeitrag Corona fördert jedoch weiterhin entgangene Elternbeiträge, wenn aufgrund von Bundes- oder Landesrecht landesweit oder regional bezogen auf einen Landkreis oder eine kreisfreie Stadt präventiv Kindertagesstätten oder Kindertagespflegestellen pandemiebedingt mindestens 14 Tage geschlossen werden mussten.
> Zweite Richtlinie Kita-Elternbeitrag Corona 2021

25. Mai 2021
Mehr Präsenzunterricht: Sinkende Infektionszahlen machen wieder mehr Präsenzunterricht an den Schulen möglich: Liegt die 7-Tage-Inzidenz in einem Landkreis/einer kreisfreien Stadt drei Tage hintereinander unter 50, gibt es ab 31. Mai in den Grund- und Förderschulen (Jahrgangsstufen 1 bis 6) wieder vollständigen Präsenzunterricht. Die weiterführenden allgemeinbildenden und beruflichen Schulen sowie die Schulen des Zweiten Bildungswegs folgen ab 7. Juni.
> Präsenzunterricht an Grundschulen ab 31. Mai, weiterführende Schulen folgen ab 7. Juni – Voraussetzung: niedrige Infektionszahlen

10. Mai 2021
Mehr als eine Million Selbsttests: Das Land stellt den Kindertagesstätten und Kindertagespflegestellen über die örtlichen Träger der öffentlichen Jugendhilfe (Jugendämter) mehr als eine Million Selbsttests zur Weiterreichung an die Eltern zur Verfügung, um Kindern im vorschulischen Bereich bis Ende Juni 2021 freiwillige Selbsttestungen durch die Eltern im Grundsatz regelmäßig zu ermöglichen. Der Selbsttest kann durch seine Schnelligkeit und die einfache Durchführung zu Hause bei hohen Inzidenzen einen wesentlichen Beitrag zur Eindämmung der Pandemie leisten. Mit jedem Test sinkt die Wahrscheinlichkeit, dass sich eine ansteckende Person dauerhaft in der Kindertagesstätte oder Kindertagespflegestelle aufhält.
> Testungen für Vorschulkinder

3. Mai 2021
Alle Schülerinnen und Schüler werden im Wechsel von Distanz- und Präsenzunterricht (Wechselmodell) unterrichtet, auch die Schülerinnen und Schüler der weiterführenden Schulen. Ist in einem Landkreis oder einer kreisfreien Stadt die 7-Tage-Inzidenz drei Tage hintereinander über 165 je 100.000 Einwohnern müssen die Schulen der Region ab dem übernächsten Tag grundsätzlich in den Distanzunterricht übergehen, mit Ausnahme der Abschlussklassen. Die Förderschulen „geistige Entwicklung“ bleiben geöffnet

29. April 2021
Ferienbetreuung mit Lernangeboten
: In den Sommer- und Herbstferien 2021 soll es für Brandenburger Kinder und Jugendliche Angebote der Ferienbetreuung mit Lernangeboten geben. Sie werden ab sofort vom Bildungs- und Jugendministerium finanziell gefördert.

26. April 2021
Angebot zur Impfung gegen das Coronavirus SARS-CoV-2 nunmehr auch für alle Lehrkräfte an weiterführenden allgemeinbildenden und beruflichen Schulen und das sonstige pädagogische Personal, Lehramtskandidatinnen und Lehramtskandidaten, sonstige für das Land im schulischen Bereich eigenverantwortlich tätige Personen sowie sonstige in der Verantwortung anderer Träger. Für LK an Grund- und Förderschulen besteht die Möglichkeit seit Ende Februar 2021.

23. April 2021
Geändertes Infektionsschutzgesetz des Bundes: Brandenburgs Eindämmungsverordnung folgt dem geänderten Infektionsschutzgesetz des Bundes; die bundesweite Notbremse gilt auch im Land Brandenburg: Liegt in einem Landkreis oder einer kreisfreien Stadt die 7-Tage-Inzidenz drei Tage hintereinander über 165 je 100.000 Einwohnern müssen Schulen ab dem übernächsten Tag grundsätzlich in den Distanzunterricht übergehen und die vorschulische Kindertagesbetreuung wird – wie bereits der Hort – auf eine erweiterte Notbetreuung beschränkt.
> Neue Regelungen für Schule, Kita und Sport

19. April 2021
Testpflicht zum Betreten der Schule: Der Nachweis eines Antigen-Schnelltests mit negativem Testergebnis ist Voraussetzung für das Betreten der Schule. Das gilt für alle Schülerinnen und Schüler sowie Lehrkräfte im Präsenzunterricht und alle anderen an den Schulen Beschäftigte. Der Test darf nicht älter als 24 Stunden sein.

17. April 2021
Verschärfung der Eindämmungsverordnung: Angesichts des deutlichen Anstiegs der Corona-Infektionszahlen und der zunehmenden Belastung des Gesundheitssystems hat die Landesregierung beschlossen: Sobald ab 18. April in einem Landkreis oder einer kreisfreien Stadt die 7-Tages-Inzidenz an drei aufeinanderfolgenden Tagen über 200 liegt, schließen dort alle Schulen – mit Ausnahme für die Abschlussklassen. Unterrichtet wird im Distanzunterricht.
> Coronavirus: Schärfere Notbremse gilt in Brandenburg schon ab Montag

12. April 2021
Distanzunterricht an weiterführenden Schulen
: Angesichts des Infektionsgeschehens starten nach den Osterferien die weiterführenden Schulen – mit Ausnahme der Abschlussklassen - im Distanzunterricht. Der Unterricht für die Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe 1 bis 6 der Primarstufe erfolgt auch nach den Ferien im Wechselmodell. Die Kitas bleiben geöffnet, die Eltern werden weiterhin gebeten, soweit möglich ihre Kinder zu Hause zu betreuen.
> Brandenburg zieht Notbremse weiter an: Distanzunterricht in weiterführenden Schulen und Ausweitung der Teststrategie

25. März 2021
Richtlinie „SARS-CoV-2-Testprogramm Jugendhilfe 2021“: In den Einrichtungen und Angeboten der Jugendarbeit werden die seit dem 8. März 2021 durchgeführten Testungen gefördert. Die Tests sind freiwillig. Alle Beschäftigten in Kinder- und Jugendhilfeeinrichtungen, die unmittelbare Kontakte mit Kindern, Jugendlichen, jungen Erwachsenen, Eltern oder anderen Personensorgeberechtigten haben, können sich seit Februar mittels Antigen-Schnelltests testen lassen. Vom Land werden bis zu zwei Antigen-Schnelltests innerhalb von 7 Tagen im Zeitraum vom 1. Februar bis 30. April 2021 gefördert. Zu den Einrichtungen zählen geöffnete, wiedereröffnete oder Notbetreuung erbringende Dienste und Einrichtungen von Trägern der Kindertagesbetreuung gemäß § 1 Kitagesetz, erzieherischen Hilfen, Jugendsozialarbeit und zugelassenen Jugendarbeit sowie von Wohnheimen und Internaten für Minderjährige.

21. März 2021
Aussetzen des Präsenzunterrichts: Nachdem die Inzidenz an 3 Tagen landesweit über 100 lag, setzt das Ministerium die Pflicht zum Präsenzunterricht bis zu den Osterferien aus. Damit trägt es der Sorge viele Eltern u.a. von Kindern mit einem erhöhten Risiko Rechnung, die Angst vor einer Infektion mit dem mutierten Virus haben. Ausgenommen sind die Abschlussklassen. Damit können bis zu den Osterferien die Eltern und Erziehungsberechtigten entscheiden, ob die Kinder vor Ort am Unterricht teilnehmen. Abwesenheiten der Schülerinnen und Schüler aus diesem Grund werden nicht als unentschuldigte Fehlzeiten gewertet. Das von den Schulen jeweils gewählte Modell des Wechselunterrichts bleibt weiterbestehen.
> Pflicht zum Präsenzunterricht bis zu den Osterferien ausgesetzt mit Ausnahme der Abschlussklassen

17. März 2021
Impfangebot für alle Beschäftigten in Kinder-, Jugendheimen und Internaten
: In Brandenburg können sich alle Beschäftigten in Kinderbetreuungseinrichtungen mit einem Beschäftigungs-/Tätigkeitsnachweis der Einrichtungsträger zur Impfung in den Impfzentren im Land Brandenburg anmelden.
> Beschäftigte in Kinder-, Jugendheimen und Internaten können geimpft werden

16. März 2021
Anpassung des Testkonzepts
: Das Bildungsministerium passt die Testkonzeption für Schülerinnen und Schüler sowie Lehrkräfte an. Künftig werden zwei Tests pro Woche für Lehrkräfte und Schülerinnen und Schüler zur Verfügung stehen.
> Anpassung des Coronatest-Konzepts für die Schulen

15. März 2021
Wechselunterricht
auch für die Schülerinnen und Schüler der weiterführenden Schulen (Jahrgangsstufe 7 – 11).

12. März 2021
Logistik für Schnelltests
: Das THW unterstützt Logistikprozess zur Auslieferung von 900 Päckchen mit Schnelltests für Brandenburger Schulen. 35 ehrenamtliche Einsatzkräfte des THW haben 300.000 Testkits für über 900 Schulen des Landes Brandenburg im Zentrallager des Zentraldienstes der Polizei für die Auslieferung vorbereitet. Die Tests sollen möglichst mit Beginn des Wechselunterrichts an den weiterführenden Schulen zur Verfügung stehen.
> Bildungsministerin Britta Ernst dankt dem Technischen Hilfswerk

9. März 2021
Selbsttests auf Kosten des Landes
: Im Land Brandenburg soll so schnell wie möglich der Beschluss der Regierungschefinnen und -chefs der Länder vom 3. März 2021 zur Selbsttestung von Lehrkräften, Schülerinnen und Schülern und Kita-Personal umgesetzt werden. Nach den Angeboten für Beschäftigte in den Schulen und Einrichtungen der Kinder- und Jugendhilfe, sich testen zu lassen, bekommen jetzt auch die Schülerinnen und Schüler diese Möglichkeit nach Selbsttests auf Kosten des Landes.
> Corona-Selbsttestung von Lehrkräften, Schülerinnen und Schülern sowie Kita-Personal

2. März 2021
Corona-Hilfe:
Das MBJS setzt die finanzielle Hilfe für gemeinnützige Träger von Einrichtungen der Bildung, der Kinder- und Jugendhilfe, der Weiterbildung und des Sports fort. Die Hilfen dienen zur Überwindung von existenzgefährdenden Notlagen, die durch die Corona-Pandemie entstanden sind und müssen nicht zurückgezahlt werden. Dafür stellt die Landesregierung insgesamt 5 Millionen Euro bis zum 31. Dezember 2021 zur Verfügung.

1. März 2021
Brandenburg impft:
Personen, die in der Kindertagestreuung, in der Kindertagespflege und in der Primarstufe sowie Förderschulen tätig sind, haben ab Dienstag (02. März 2021), die Möglichkeit, auf der Online-Plattform einen Termin für ihre Corona-Schutzimpfung mit dem Impfstoff von AstraZeneca zu buchen.
> Brandenburg impft: Alle Personen, die in der Kindertagesbetreuung oder in Grund- und Förderschulen tätig sind

22. Februar 2021
Wieder Unterricht an Grundschulen:
Die Grundschulen sind wieder gut gestartet. Alle 485 Schulen der Primarstufe (Jahrgangsstufe 1-6) in öffentlicher Trägerschaft bieten nach vorgegebenen Modellen bzw. Kombinationen aus ihnen Wechselunterricht für die Schülerinnen und Schüler an. Die Modelle sind A/B wochenweiser Wechsel, Wechsel zwischen Mo/Mi/Fr und Di/Do, Schichtmodell vormittags/nachmittags. Es wird in kleinen, festen Lerngruppen (nicht mehr als 15 Schülerinnen und Schüler) mit Abstand und unter Einhaltung der Hygieneregeln unterrichtet.

17. Februar 2021
Sonderstudie „Jugend in Brandenburg 2020
“: Die Ergebnisse der Sonderstudie „Jugend in Brandenburg 2020 - Auswirkungen der Corona-Pandemie“ des Instituts für angewandte Familien-, Kindheits- und Jugendforschung e.V. an der Universität Potsdam (IFK) werden vorgestellt. 17.156 Schülerinnen und Schüler im Alter von 12 bis 18 Jahren wurden zu ihrer aktuellen Lebenssituation befragt. Die Befragung fand zwischen dem ersten und zweiten Lockdown statt. Die Studienergebnisse zeigen unter anderem wie wichtig es ist, die getroffenen politischen und organisatorischen Entscheidungen gut zu begründen und zu vermitteln.
> Hohe Akzeptanz der Corona-Maßnahmen bei Jugendlichen

15.  Februar 2021
Corona-Tests für Lehrkräfte: Lehrkräfte und das gesamte Personal an Schulen können sich – ab 15. Februar vorerst bis April – insgesamt fünf Mal anlassunabhängig und für sie kostenlos auf das Coronavirus testen lassen. Dabei wird weiterhin grundsätzlich eine Antigen-Testung mittels sogenanntem Schnelltest durchgeführt. Das hat den Vorteil, dass das Ergebnis unmittelbar vorliegt. Nur im Falle eines positiven Ergebnisses der Antigen-Testung wird zur weiteren Abklärung zusätzlich noch eine PCR-Testung durchgeführt (mit anschließender Laborauswertung.

8. Februar 2021
Distanzunterricht:
Vorerst bis 21. Februar werden alle Schülerinnen und Schüler ausschließlich im Distanzunterricht unterrichtet, das bedeutet: Lernen zu Hause unter Anleitung durch die Lehrkräfte. Das gilt vorbehaltlich den Regelungen in der erwarteten nächsten Eindämmungs-Verordnung.

28. Januar 2021
Distanzunterricht
: Der Distanzunterricht an Schulen wird auch nach den Winterferien bis mindestens 14. Februar (laut Eindämmungsverordnung) fortgesetzt, mit wenigen Ausnahmen u.a. für die Schülerinnen und Schüler der Abschlusskassen.
> Schulen auch nach den Winterferien weiter im Distanzunterricht, mit wenigen Ausnahmen

27. Januar 2021
Faire Prüfungsbedingungen
: Das Bildungsministerium sorgt für faire Prüfungsbedingungen in den Abschlussklassen – für alle Schülerinnen und Schüler am Ende der 10. Klasse sowie die Abiturientinnen und Abiturienten der 12. und 13. Jahrgangsstufen.
> Faire Prüfungsbedingungen an allgemeinbildenden und berufsbildenden Schulen

21. Januar 2021
Lockdown verlängert: Die Landesregierung verlängert die Lockdown-Maßnahmen bis mindestens 14. Februar. Der Distanzunterricht an Schulen wird bis zum Beginn der Winterferien fortgesetzt. Sie beginnen am 1. Februar und dauern eine Woche. Eine Ausnahme bilden weiterhin die Abschlussklassen, die sich im Präsenzunterricht auf die Prüfungen vorbereiten (10., 12. Und 13.), die Abschlussjahrgänge der beruflichen Schulen und die Förderschulen „geistige Entwicklung“. Die Zeugnisse werden am letzten Schultag – pandemiebedingt – anders ausgegeben als gewohnt und größtenteils per Post versendet. In der Schul-Cloud Brandenburg arbeiten 603 Schulen, das System läuft stabil.

14. Januar 2021
Landesprogramm:
Das Bildungsministerium legt kurzfristig ein eigenes Landesprogramm auf, um die Schulträger bei der Anschaffung von Laptops, Tablets und Notebooks für Schülerinnen und Schüler zur Absicherung des Distanzunterrichts zu unterstützen. Das haben die Landtagsabgeordneten im Haushalts- und Finanzausschuss beschlossen.
> Rund 23 Millionen für Laptops, Tablets und Notebooks für Schülerinnen und Schüler

4. Januar 2021
Stufenplan für Unterricht: Das Bildungsministerium legt einen Stufenplan für den Unterricht für die nächste Zeit vor. Der Rahmen entspricht dem Stufenplan der Kultusministerkonferenz (KMK) und soll den Schulen längerfristige Planungssicherheit geben.
> So geht es in Brandenburgs Schulen weiter: MBJS legt Stufenplan vor

(Fast) alle Schülerinnen und Schüler werden im Distanzunterricht unterrichtet. Ausnahme: Die Abschlussklassen 10, 12 an Gymnasien, 13 an Gesamtschulen, beruflichen Gymnasien und Schulen des Zweiten Bildungswegs. Zudem bleiben die Förderschulen mit dem sonderpädagogischen Schwerpunkt „geistige Entwicklung“ geöffnet. Die Notbetreuung an den Schulen ist gut angelaufen. In der Schulcloud Brandenburg arbeiten 574 Schulen, das System läuft stabil.

18. Dezember 2020
Nur Notbetreuung in den Kitas: Die aktualisierte Eindämmungsverordnung des Gesundheitsministeriums definiert, welche Eltern ab 4. Januar 2021 einen Anspruch auf eine Notbetreuung ihres Grundschulkindes haben (Klassen 1 bis 4, im Ausnahmefall auch Klassen 5 und 6) und im Hort (=Kita). Darüber hinaus ist die Hortbetreuung ab 4. Januar 2021 untersagt.

14. Dezember 2020
Erneut harter Lockdown. Auch in den Schulen und Kitas müssen die physischen Kontakte reduziert werden. Die Präsenzpflicht an Brandenburgs Schulen ist ausgesetzt. Es findet demnach Unterricht statt, aber die Sorgeberechtigten können entscheiden, ob ihr Kind am Präsenzunterricht in der Schule teilnimmt. Praktischer Sportunterricht findet ausschließlich im Freien statt, Ausnahme: die Spezialschulen und Spezialklassen Sport. Im Musikunterricht darf nicht gesungen und es dürfen keine Blasinstrumente gespielt werden. Abschlussklassen werden weiterhin in Präsenz unterrichtet (10. und 12. an Gymnasien sowie 13. an Gesamtschulen und beruflichen Schulen).  Die Förderschulen „geistige Entwicklung“ bleiben geöffnet.

7. Dezember 2020       
Verlängerte Corona-Testmöglichkeiten für Kitas und Schulen. Damit können sich alle bereits bisher berechtigten Beschäftigte in Schulen und Kindertagesstätten auch noch im Dezember 2020 und Januar 2021 jeweils einmal auch anlassunabhängig auf das Coronavirus SARS-CoV-2 testen lassen. Die Kosten werden aus dem allgemeinen Corona-Rettungsschirm des Landes finanziert.

1. Dezember 2020       
Generelle Maskenpflicht an Schulen: Mit der neuen Eindämmungsverordnung des Gesundheitsministerium (MSGIV) gilt eine generelle Maskenpflicht für alle Schülerinnen und Schüler sowie Lehrkräfte im gesamten Schulbereich, also im Unterricht, in den Fluren und auf dem Pausenhof (§ 17Abs. 1 Eindämmungsverordnung). Ausnahme Grundschule: Schülerinnen und Schüler ab dem vollendeten fünften Lebensjahr müssen eine Mund-Nase-Bedeckung nur außerhalb des Unterrichts tragen, also nicht im Unterricht. Auch im Sportunterricht brauchen die Schülerinnen und Schüler keine Maske tragen. Sportunterricht wird weiterhin gemäß Rahmenlehrplan erteilt, ist jedoch nur noch im Freien oder Indoor mit halbierten Gruppen zulässig (§ 17 Absatz 2 Eindämmungsverordnung).

17. November 2020
Neue Bildungsgänge-ErgänzungsverordnungDiese Verordnung gilt, wenn der Präsenzunterricht in der Schule regional oder für einzelne Klassen wegen schwerwiegender Gründe, die nicht nur vorübergehend gegeben sind, nicht stattfinden kann. Auf der Grundlage dieser Verordnung wird das Recht aller Schülerinnen und Schüler auf schulische Bildung und individuelle Förderung gemäß § 3 Absatz 1 des Brandenburgischen Schulgesetzes weiterhin gewährleistet. Ein schwerwiegender Grund liegt vor, wenn:

  • die Schule auf Anordnung der Gesundheitsbehörden geschlossen wird,
  • die Schülerinnen und Schüler den Präsenzunterricht auf Grund des Infektionsschutzgesetzes oder anderer Rechtsvorschriften nicht besuchen dürfen oder
  • auf Grund anderer erheblicher Notfälle Präsenzunterricht im Schulgebäude nicht stattfinden kann.

> Verordnung zur Ergänzung schulrechtlicher Vorschriften zur Sicherstellung des Bildungs- und Erziehungsauftrags in den schulischen Bildungsgängen bei besonderen Einschränkungen

10. November 2020
Informations-Kampagne „Erkältung und Corona“: Alle 915 Schulen und alle rund 1.900 Kitas erhalten per Link den Zugang zu Informations-Plakaten und Handzetteln, die Eltern, Lehrkräfte sowie Schülerinnen und Schüler über Anzeichen für Symptome und den Umgang mit Symptomen aufklären. Die Materialien sind im MBJS-Internet zum Ausdrucken eingestellt:
> Erkältungssymptome: Darf mein Kind in die Schule oder in die Kita?

2. November 2020
Maskenpflicht für ältere Schülerinnen und Schüler auch im Unterricht: Schülerinnen und Schüler in der gymnasialen Oberstufe (Jahrgangsstufen 11 – 13) und den Oberstufenzentren (OSZ) sind laut Eindämmungsverordnung des Gesundheitsministeriums nunmehr zum Tragen einer Mund-Nase-Bedeckung auch im Unterricht verpflichtet, mit Ausnahme des Sportunterrichts.

31. Oktober 2020
Digitalpakt Schule: Im Rahmen des DigitalPakts Schule – Ausstattungsförderung der Schulen liegen insgesamt 327 Anträge mit einem Gesamtinvestitionsvolumen von etwas über 58 Millionen Euro vor (Stichtag 31. Oktober 2020). Davon wurden 99 Anträge mit einem Fördervolumen von rund 12,7 Millionen Euro bewilligt. Insgesamt wurden bisher über 845.700 Euro abgerufen.

9. Oktober 2020
CO-Ampeln für Schulen: Das Robert-Koch-Institut empfiehlt den Schulen das regelmäßige und korrekte Lüften von Fluren und Räumen, um die Anreicherung und Verteilung potentiell infektiöser Aerosole zu vermeiden, ggf. unter Verwendung von sogenannten CO₂-Ampeln oder CO₂-Messgeräten. Beim Raum- und Nutzungskonzept der Schulen kann geprüft werden, ob sogenannte Luftgüteampeln oder CO₂-App von den Lehrkräften unterstützend genutzt werden sollten. Vor diesem Hintergrund hat das Bildungsministerium veranlasst, dass je Schule zwei sogenannte CO₂-Ampeln beschafft werden können (aus Mitteln des betrieblichen Gesundheitsmanagements für Schulen).

7. Oktober 2020
Ergebnisse der Lernausgangslage: Die Ergebnisse der umfangreichen Lernstanderhebungen, die zu Schuljahresbeginn an den Grund- und weiterführenden Schulen durchgeführt wurden, liegen vor: Die überwiegende Mehrheit der Schulen hat keine Probleme für das Erreichen der Bildungsziele angezeigt. Daraus folgt, dass flächendeckender Unterricht in den Ferien oder Samstagsunterricht nicht notwendig sind, auch nicht regional oder schulformbezogen. Fast alle Schulen können die Bildungsziele durch eigene Schwerpunktsetzungen z.B. in der Stundentafel an den Schulen erreichen. Wenige Schulen unterschiedlicher Schulformen fordern personelle Unterstützung an, diese werden auch erfüllt.

Flexibilisierung der Kontingentstundentafel/Schwerpunktsetzung: Die große Mehrzahl der Schulen kann durch eigene Schwerpunktsetzung bei der Stundentafel und beim Personaleinsatz die Schülerinnen und Schüler so unterstützen, dass die Bildungsziele erreicht werden.

Einsatz des Vertretungsbudgets: Für das Vertretungsbudget stehen derzeit rund 8 Millionen Euro in 2020 zur Verfügung sowie weitere 5,5 Millionen Euro aus dem Rettungsschirm für den Ersatz von Lehrkräften. Die Bereitstellung von zusätzlich qualifizierten Fachlehrkräften gehört zur Regelaufgabe der unteren Schulaufsicht (staatliche Schulämter).

Honorarmittel für unterrichtsbegleitende und ergänzende Maßnahmen: Weitere zirka 1,5 Millionen Euro stehen für unterrichtsbegleitende und ergänzende Maßnahmen zur Verfügung. Die Mittel stammen aus den temporären Einschränkungen im offenen Ganztagsbetrieb. Sie können von den Schulen gezielt für die zusätzliche Unterstützung von Lernprozessen eingesetzt werden. Die Schulaufsicht wird die Schulen bei der Antragstellung aktiv beraten.

Abiturprüfungen 2021: Grundlage des Unterrichts in der gymnasialen Oberstufe bilden die Rahmenlehrpläne und die Bildungsstandards bzw. die Einheitlichen Prüfungsanforderungen. Für das Abitur 2021 wird eine Aufgabe/Teilaufgabe mehr zur Verfügung gestellt, sodass die Schule eine Vorauswahl trifft. Das Abitur 2021 entspricht den Standards der Kultusministerkonferenz (KMK).

Prüfungen in der Jahrgangsstufe 10: An der Struktur der Prüfungsarbeiten und den bekannten Aufgabenformaten in den Prüfungsfächern wird festgehalten. Damit wird sowohl die Einhaltung der Bildungsstandards als auch der Rahmenlehrplanvorgaben gewährleistet.

30. September 2020
Digitalpakt Schule: Im Rahmen des DigitalPakts Schule – Ausstattungsförderung der Schulen liegen insgesamt 279 Anträge mit einem Gesamtinvestitionsvolumen in Höhe von 48 Millionen Euro vor. Von diesen wurden 45 Anträge mit einem Fördervolumen von rund 6,6 Millionen Euro bewilligt (30. September 2020).

22. September 2020
Sonderstudie „Jugend in Brandenburg 2020 – Corona“: Rund 180.000 Schülerinnen und Schüler der 485 weiterführenden Schulen sind aufgerufen, sich an einer Befragung des Instituts für angewandte Familien-, Kindheits- und Jugendforschung e.V. (IFK) an der Universität Potsdam zu beteiligen. Im Kern geht es um ihre Befindlichkeiten und Wahrnehmungen in der Corona-Krise. Das Bildungs- und Jugendministerium (MBJS) fördert die Sonderstudie mit rund 112.000 Euro. Die Ergebnisse der Studie werden 2021 vorliegen.

9. September 2020
Studierende unterstützen: Das Bildungsministerium (MBJS) und das Wissenschaftsministerium (MWFK) starten gemeinsam ein Programm zur Entlastung der Lehrkräfte – durch den zusätzlichen Einsatz von Studierenden. Dabei geht es schwerpunktmäßig darum, Schülerinnen und Schüler in den ersten Monaten nach dem Schulstart bei Bedarf individuell zu fördern sowie beim Lernen mit digitalen Medien zu unterstützen. Dafür stellt das Bildungsministerium bis zum Ende des Jahres rund 1 Million Euro zusätzliche Mittel bereit, die aus dem Rettungsschirm des Landes stammen.

17. August 2020
Maskenpflicht an Schulen: Die aktuelle SARS-CoV-2-Umgangsverordnung des Landes sieht eine Maskenpflicht für alle Schülerinnen und Schüler, Lehrkräfte und das sonstige Personal an Schulen im Schulgebäude, auf den Fluren, in der Mensa und ähnlichen Räumen vor, nicht aber im Unterricht und nicht auf dem Schulhof. Für Lehrkräfte sowie Schülerinnen und Schüler an Förderschulen mit dem sonderpädagogischen Förderbedarf „geistige Entwicklung“ werden sog. FFPII-Masken bereitgestellt, da in diesen Schulen der (körperliche) Kontakt erfahrungsgemäß sehr eng und das Gefährdungspotential ungleich höher ist. Kurzfristig werden alle Schulen ermächtigt, Mund-Nase-Bedeckungen aus den ihnen zur Verfügung stehenden Mitteln des Schulsozialfonds anzuschaffen. Damit soll Schülerinnen und Schülern, die keine funktionsfähigen Mund-Nase-Bedeckung mitführen (vergessen, verloren, verschmutzt, defekt) die Teilnahme an schulischen Veranstaltungen ermöglicht werden. Die Beschaffung von solchen Vorräten entspricht dem Zuwendungszweck des Schulsozialfonds.

Kampagne „Maske macht Schule“: Um das Einhalten der Maskenpflicht für Kinder und Jugendliche ein wenig einfacher zu machen und für die Mund-Nase-Bedeckung zu werben, hat das Bildungsministerium eine Kampagne gestartet, die on- und offline ansprechen soll. Rund 6.000 Plakate in unterschiedlichen Größen werden kostenlos an alle 915 Schulen des Landes versandt. Gleichzeitig stehen die Motive zum Download und zur Verwendung in den sozialen Medien im MBJS-Internet bereit.
> Maske macht Schule: Wo mit Maske? 
> Maske macht Schule: Wo ohne Maske?

13. August 2020
Wenige Lehrkräfte freigestellt: Eine Abfrage in den Schulen hat ergeben, dass sich weniger als ein Prozent (0,9 Prozent) aller 21.000 Beschäftigten mit einem Corona-bedingten Attest vom Präsenzunterricht abgemeldet hat.

10. August 2020
Schulstart im Regelbetrieb
: Für rund 294.000 Schülerinnen und Schüler im Land. Brandenburg beginnt das neue Schuljahr 2020/21. 1.608 Lehrerinnen und Lehrer wurden unbefristet neu in den Schuldienst eingestellt, so viele wie nie zuvor. Auf Grundlage zweier umfassender Informations-Pakete für alle Schulen (19. Juni und 31. Juli 2020) haben sich die Schulen auf das neue Schuljahr vorbereitet. Darunter sind Handlungsanweisungen zum Einsatz der Lehrkräfte sowie die Aufforderung zur Dokumentation der Lernausgangslage (Unterrichtsinhalte, die pandemiebedingt nicht erteilt werden konnten) und individuelle Lernstanderhebungen bei allen Schülerinnen und Schüler am Beginn des neuen Schuljahres.

Regelbetrieb bedeutet: Alle Schülerinnen und Schüler gehen wieder zur Schule (Präsenzunterricht) und werden auf Grundlage der Stundentafel bzw. des Kurssystems (gymnasiale Oberstufe) unterrichtet. Den Schülerinnen und Schülern, bei denen – in Anbetracht des möglichen erheblichen gesundheitlichen Risikos – für längere Zeit eine Abwesenheit vom Präsenzunterricht medizinisch zwingend notwendig ist, werden Unterrichtsangebote für das Lernen gemacht (Distanzlernen).

Der Unterricht ist – soweit möglich – in festen Lerngruppen (Klassen, Kursen) durchzuführen, um enge Kontakte auf einen überschaubaren Personenkreis zu begrenzen. Die Organisation des Unterrichts und des Personaleinsatzes folgt dem Grundsatz, dass aus infektiologischen Gründen nur so viele Lehrkräfte wie nötig in einer Klasse/Lerngruppe unterrichten, aber auch nicht weniger, wie aus fachlichen Gründen im Unterricht erforderlich sind.

Notfallplan – Infektionsfall an einer Schule oder in einer Region: Mit Schuljahresbeginn hat jede Schule für den Eventualfall eine Planung von Schule und Unterricht für alle Jahrgangsstufen entwickelt, die zum Tragen käme, wenn aufgrund des Infektionsgeschehens vor Ort, in der Region oder landesweit der Präsenzbetrieb zeitweilig eingeschränkt und das Distanzlernen entsprechend ausgeweitet werden müsste. Über diese Planung sind die Schülerinnen und Schüler, Eltern und der Schulträger zu informieren

Distanzlernen: Distanzlernen wird angewendet, wenn der Regelbetrieb nicht aufrechterhalten werden kann. Es kommt bei Quarantäne einzelner Schülerinnen und Schüler oder Lerngruppen zum Einsatz. Distanzlernen ist eine Form von Lernangeboten der Schule und grundsätzlich – neben dem Präsenzunterricht – Bestandteil des schulischen pädagogischen Konzeptes. Der gesamte Unterricht ist als Einheit aus Präsenzunterricht und Distanzlernen zu verstehen. Die Kombination von Präsenzunterricht und anderen Lernformen, wie z.B. Distanzlernen, soll Schülerinnen und Schüler auch in den Phasen zwischen Präsenzunterrichtsangeboten einen kontinuierlichen, von der Schule fortwährend begleiteten Lernablauf und Lernfortschritt ermöglichen. Von den Lehrkräften werden für diese Lernphasen didaktisch ausgearbeitete Materialien und Aufgabenstellungen zur Verfügung gestellt. Damit ermöglicht Distanzlernen einen Lernzuwachs durch individuelle, in besonderem Maße selbstgesteuerte Nutzung von Lernangeboten, auch unter Nutzung digitaler Medien. Das Distanzlernen erfolgt grundsätzlich im Zusammenhang mit der Steuerung des Lernprozesses mit (Online-) Präsenz der Lehrkraft. Die Lehrkraft nimmt in der Regel mindestens einmal wöchentlich zu jeder Schülerin und jedem Schüler Kontakt auf.

Wechselmodell: Das Wechselmodell beschreibt das konkrete Zusammenspiel von Präsenzunterricht und Distanzlernen und greift bei erheblichen Einschränkungen in der Unterrichtserteilung bzw. auch Teilschließungen von Schulen. Die Kontingentstundentafel wird dafür gekürzt. Einzelne Klassen, Lerngruppen oder Jahrgangsstufen wechseln dann tageweise zwischen Präsenzunterricht und Distanzlernen. Das bedeutet: Lerngruppe A ist Montag, Mittwoch und Freitag im Präsenzunterricht in der Schule, Lerngruppe B an diesen Tagen im Distanzlernen zu Hause. Nach einer Woche wird gewechselt.

Hygienestandards: Der Hygieneplan der Schule ist den aktuellen Erfordernissen anzupassen. Den Schülerinnen und Schülern sollen die hygienischen Mindeststandards regelmäßig vermittelt und in Erinnerung gerufen werden, damit sie deren Bedeutung für ihr eigenes soziales Umfeld und die gesamte Gesellschaft begreifen und sie in ihr alltägliches Handlungsrepertoire integrieren. Dazu gehört auch, dass die Lehrkräfte darauf achten, dass sich Schülerinnen und Schüler an die Verhaltensregeln halten. Dazu wurde den Schulen eine Ergänzung zum Rahmenhygieneplan zur Verfügung gestellt.

Corona-Teststrategie: Stichproben beginnen
Beginnend mit dem ersten Schultag sollten – im Rahmen der Corona-Teststrategie des Landes – ein Prozent aller Kita- und Schulkinder auf freiwilliger Basis einmalig auf das Coronavirus getestet werden. Das sind bis zu 1.074 Kita-Kinder und bis zu 2.944 Schülerinnen und Schüler. Gemeinsam mit den Landkreisen und kreisfreien Städte hat das Gesundheitsministerium dafür 12 Kitas und das Bildungsministerium 72 Schulen landesweit ausgewählt, darunter 12 Schulzentren (kombinierte Grund- und Oberschule bzw. Grund- und Gesamtschule). Das Angebot war freiwillig. Die Kosten trägt das Land.

Alle Lehrkräfte konnten sich seit Beginn des neuen Schuljahres bis Ende November 2020 – auch ohne Symptome – bis zu sechsmal kostenlos auf das Coronavirus testen lassen. Dafür schloss das Bildungsministerium einen Vertrag mit der Kassenärztlichen Vereinigung (KV) ab.

Schul-Cloud: Die „Schul-Cloud Brandenburg“ ist eine leicht bedienbare digitale Lern- und Arbeitsumgebung, auf die Lehrkräfte sowie Schülerinnen und Schüler orts-, zeit- und endgeräteunabhängig zugreifen können. Sie schafft eine technische Grundlage dafür, moderne digitale Lehr- und Lerninhalte in jedem Unterrichtsfach sicher nutzen zu können. Das Bildungsministerium setzt das Vorhaben gemeinsam mit dem Hasso-Plattner-Institut (HPI), der DigitalAgentur Brandenburg (DABB) und dem Landesinstitut für Schule und Medien Berlin-Brandenburg (LISUM) um. Angesichts der Corona-Pandemie wurde die Pilotphase der Schul-Cloud Brandenburg von geplanten 54 Pilotschulen kurzfristig ausgeweitet: Inzwischen arbeiten bereits 562 Schulen mit der Schul-Cloud Brandenburg bzw. sind angeschlossen (Stand: 31.10.2020), sowie die drei Studienseminare des Landes. Die Schulcloud wurde zudem früher als geplant um ein Videokonferenztool erweitert.
> Karte: Pilotschulen Schul-Cloud

Messenger-Dienste: Das Bildungsministerium bietet den Schulen zwei verschiedene Messenger-Dienste zur Nutzung an: Der Messenger in der Schul-Cloud Brandenburg ermöglicht eine gruppeninterne Kommunikation (z.B. in Kursen/Klassen, Teams, Projektgruppen etc.). Alle 562 Schulen in der Schul-Cloud Brandenburg können den integrierten Messenger nutzen (Stand: 31.10.2020). Eine Erweiterung dieses Messengers (der sog. Matrix Messenger) wird gerade beim Hasso-Plattner-Institut entwickelt, der dann auch eine 1:1 Kommunikation bzw. eine Eingrenzung von Kommunikationsgruppen (z.B. Teilbereiche einer Klasse, bestimmte Schülerinnen und Schüler etc.) ermöglichen wird. Parallel dazu steht der Untis-Messenger den Schulen seit Mitte August 2020 zur Verfügung (Erweiterung Landeslizenzvertrag). Bislang haben 64 Schulen mit ca. 34.000 Schülerinnen und Schüler den Messenger aktiviert und im Einsatz.

online gestütztes Lernen: Das Landesinstitut für Schule und Medien Berlin-Brandenburg (LISUM) bietet verschiedene Themenportale wie „Online gestütztes Lernen“ und „Schulentwicklung“ an. Zudem hat das LISUM mit dem eCampus eine Lernplattform geschaffen, die digitale Fortbildungsangebote für Lehrkräfte und Schulleitungen im E-Learning- und Blended Learning-Format bereitstellt. Im Beratungs- und Unterstützungssystem (BUSS) wurde eine neue Gruppe aus 15 Digitalberaterinnen und Digitalberatern geschaffen, die die Schulen u.a. bei der Einführung der Schul-Cloud ab dem Schuljahr 2020/21 pädagogisch begleiten. Sie ergänzen die bereits bestehende   Gruppe von 10 Schulberaterinnen und Schulberatern mit dem Schwerpunkt Medienbildung.  Diese insgesamt 25 Lehrkräfte stehen für Fortbildungs-, Unterstützungs- und Beratungstätigkeiten im Themenbereich Digitalisierung zur Verfügung.

Entlastung der Schulen: Angesichts der besonderen und einmaligen Belastungen der staatlichen Schulämter, der Schulleitungen und Lehrkräfte werden im Schuljahr 2020/21 die Aufgaben der Schulaufsicht und der Schulbetrieb bis auf Weiteres auf das Nötigste beschränkt. Absolute Priorität hat der Rahmenlehrplan, dessen Inhalte in den letzten Monaten nicht vollständig vermittelt werden konnten. Im Vordergrund steht die individuelle Analyse und Unterstützung aller Schülerinnen und Schüler, um Bildungsnachteile zu verhindern. Das muss ausgeglichen werden und daher werden alle Kräfte darauf konzentriert. Aufgrund dieser außerordentlichen Umstände werden folgende Vorhaben einmalig im Schuljahr 2020/21 ausgesetzt:

  • die Durchführung von Statusgesprächen,
  • die Verpflichtung zur Durchführung der Vergleichsarbeiten in der 3. und 8. Jahrgangsstufe: VERA 3 und VERA 8,
  • Schulvisitationen sowie
  • die Ausweitung der bildungspolitischen Vorhaben „Schulen für gemeinsames Lernen“ und Ganztagsschule.

Ende Mai 2020
Eingeschränkter Regelbetrieb von Kitas: Es gilt weiterhin der Grundsatz, dass Kinder nur in den eingeschränkten Regelbetrieb aufgenommen werden sollen, wenn ihre Eltern nicht in der Lage sind, eine häusliche oder private Betreuung zu organisieren. Alle Kinder, die bisher an der Notfallbetreuung teilgenommen haben, werden wie bisher weiter betreut, d.h. grundsätzlich täglich und im bisherigen Umfang. Es ist davon auszugehen, dass die Eltern, die in kritischen Infrastrukturbereichen tätig sind, weiter dort benötigt werden. Auch Alleinerziehende werden weiterhin bei der Notfallbetreuung besonders berücksichtigt. Alle anderen Kinder, die auf die Kindertagesbetreuung angewiesen sind, werden darüber hinaus ab Ende Mai mindestens einmal wöchentlich betreut; es sollen hierbei feste Gruppen unter Beachtung der unter Infektionsschutzgesichtspunkten beschriebenen Gruppengrößen gebildet werden. Die mindestens „einmal“ wöchentliche Betreuung kann ausgeweitet werden. Kinder im letzten Jahr vor der Einschulung haben dabei Vorrang.

Voller Regelbetrieb für die Kindertagespflegestellen: Alle Kinder können wieder aufgenommen werden.

25. Mai 2020
Die Schulen öffnen für weitere Jahrgangsstufen: Die Jahrgänge 1 bis 4 an Grund- und Förderschulen* gehen wieder zur Schule. Es gibt zwei Modelle:
Modell A (Regelmodell): Die Jahrgangsstufen 1 bis 4 werden an zwei Tagen in der Woche „präsent“ unterrichtet, die Jahrgangsstufen 5 und 6 an einem Tag. Die Schulen bekommen dafür Modelle vorgegeben und erhalten bei der Umsetzung Gestaltungsspielräume, um den Gegebenheiten vor Ort angemessen Rechnung tragen zu können. Bei zusätzlichen räumlichen und personellen Ressourcen wird das Angebot für die Jahrgangsstufen 5 und 6 ausgeweitet.
Modell B (nur dort, wo der Schülerverkehr adäquat organisiert werden kann): In einem Schichtmodell werden die Jahrgangsstufen auf den Vor- und Nachmittag verteilt, die Jahrgangsstufen 1 bis 4 besuchen in der Woche die Schule zwei- bis dreimal vormittags, die Jahrgangstufen 5 und 6 zwei- bis dreimal am Nachmittag. Je Jahrgangsstufe möglichst drei Schulwochenstunden pro Präsenztag.

Weiterführende Schulen: Die Jahrgänge 5 und 6 der Leistungs- und Begabtenklassen an Gymnasien und Gesamtschulen, die 7. und 8. Jahrgänge aller Schulformen sowie die Jahrgangsstufe 11 an Gesamtschulen und beruflichen Gymnasien gehen wieder zur Schule.

Damit gehen alle 290.676 Schülerinnen und Schüler (laut Schulstatistik an allgemeinbildenden und beruflichen Schulen in öffentlicher und freier Trägerschaft) wieder zur Schule. Das für die Jahrgangsstufen 9 und 10 schon eingeführte Modell des Unterrichts Mo/Mi/Fr wird für die eine Hälfte der Klasse und Di/Do für die andere Hälfte und einem Wechsel nach einer Woche auf die übrigen Jahrgangsstufen (5,6, 7 und 8 in der Sekundarstufe I) ausgeweitet. Dieses System kann aufgrund der an den weiterführenden Schulen vorhandenen Rahmenbedingungen (räumlich und personell) flexibel ausgestaltet werden. Allerdings soll mindestens zweimal in der Woche für alle Schülerinnen und Schüler Präsenzunterricht organisiert werden. Das Präsenzangebot für die Schülerinnen und Schüler der 10. Jahrgangsstufen entfällt nach den Prüfungen.

Die Regelungen für die Bildungsgänge der Grundschule sowie der Sekundarstufe I gelten entsprechend an den Förderschulen mit den sonderpädagogischen Förderschwerpunkten „Körperliche und motorische Entwicklung“, „Sehen“, „Hören“, „Emotionale und soziale Entwicklung“ und „Lernen“.

Die pädagogischen Angebote in den Bildungsgängen der Grund- und Förderschulen* und denen der Sekundarstufe I werden fortgeführt:

  • für Schülerinnen und Schüler, die beim häuslichen Lernen nur unzureichend durch Lehrkräfte erreichbar sind (u.a. wegen unzureichender technischer Ausstattung) oder
  • die durch eine schulische Präsenz vor möglichen besonderen Gefährdungen im häuslichen Umfeld besser geschützt werden oder
  • im Einzelfall besonderer Unterstützung bedürfen.

*Außer Schulen mit dem sonderpädagogischen Förderschwerpunkt „geistige Entwicklung“. Für sie gelten weiterhin die Weisungen des Gesundheitsministeriums (MSGIV) vom 18. März sowie 28. April 2020, wonach sie geöffnet bleiben konnten.

Jugendfreizeiteinrichtungen, wichtige Treffpunkte für junge Menschen, können wieder öffnen und – unter Wahrung der gebotenen Infektionsschutzmaßnahmen – sozialpädagogische Angebote für Jugendliche machen. Jugendbildungsstätten, Jugendherbergen und Kinder- und Jugenderholungseinrichtungen können wieder Gäste beherbergen.

15. Mai 2020
Lockerungen im Breiten- und Freizeitsport
: Auf allen öffentlichen und privaten Sportanlagen im Freien darf wieder trainiert werden, allerdings ausschließlich kontaktlos. Auf Vereinsgeländen ist Individualsport im Freien wie Leichtathletik, Fitness, Radsport, Tennis oder Reitsport – unter Berücksichtigung der Abstands- und Hygieneregeln – wieder möglich. Berufssportlerinnen und -sportler sowie Kaderathletinnen und -athleten der olympischen und paralympischen Sportarten an den Bundes-, Landes- oder Olympiastützpunkten dürfen wieder ohne Einschränkungen trainieren.

11. Mai 2020
Weiteres Unterrichtsangebot:
Auch die Jahrgangsstufe 5 der Grund- und Förderschulen* bekommt wieder ein regelmäßiges Unterrichtsangebot. Damit sind insgesamt wieder rund 150.00 Schülerinnen und Schüler wieder an den Schulen, von insgesamt 290.676 Schülerinnen und Schülern vor dem Lockdown (laut Schulstatistik an allgemeinbildenden und beruflichen Schulen in öffentlicher und freier Trägerschaft), das entspricht einem Anteil von rund 52 Prozent.
*Außer Schulen mit dem sonderpädagogischen Förderschwerpunkt „geistige Entwicklung“. Für sie gelten weiterhin die Weisungen des Gesundheitsministeriums (MSGIV) vom 18. März sowie 28. April 2020, wonach sie geöffnet bleiben konnten.

9. Mai 2020
Lockerungen in weiteren Bereichen:
Private Kinderbetreuung:
Die Beschränkung zum Aufenthalt im öffentlichen Raum gilt nicht bei begleiteten Außenaktivitäten mit Kindern bis zum vollendeten 14. Lebensjahr. Das gilt insbesondere für Kitas und Kindertagespflegestellen. So können Erzieherinnen und Erzieher sich mit mehreren Kindern im öffentlichen Raum zum Beispiel auf Spielplätzen oder Parks aufhalten. Auch im Rahmen einer nachbarschaftlich organisierten Kinderbetreuung kann jetzt eine Person auch wieder die Kinder von anderen betreuen.

Öffentliche Spielplätze wieder geöffnet: Der Besuch und die Nutzung öffentlich zugänglicher Spielplätze und -flächen ist unter freiem Himmel durch Kinder bis zum vollendeten 14. Lebensjahr gestattet, wenn die Eltern oder eine andere volljährige Person dies beaufsichtigen. Notwendig ist, dass die Einhaltung des Abstandsgebots und der Hygieneregeln sichergestellt wird. Auch öffentliche Plätze und Straßen können im Rahmen von Kindertagesstätten, Kindertagespflegestellen, Einrichtungen der Kinder-, Jugend- und Eingliederungshilfe oder im Rahmen von nachbarschaftlich organisierter Kinderbetreuung wieder betreten und genutzt werden.

Weiterbildung: In den Weiterbildungseinrichtungen werden – neben digitalen Lernangeboten – in begrenztem Umfang ­wieder Präsenzangebote möglich. Für Angebote der allgemeinen, politischen und kulturellen Weiterbildung wird die Zahl der maximalen Teilnehmer auf 5 begrenzt, für Angebote der beruflichen Weiterbildung gelten keine Begrenzungen der Teilnehmerzahl, solange das Abstandsgebot eingehalten wird.

Schulische Bewegungsangebote sind auf öffentlichen und privaten Sportanlagen unter freiem Himmel sind wieder erlaubt. Dies schließt u.a. die Nutzung von WC-Anlagen und Umkleideräumen, das Betreten von Gebäuden zum Entnehmen und Zurückstellen von Sportgeräten ein. Andere Sanitäreinrichtungen von Sportanlagen dürfen nicht genutzt werden.

Hilfen zur Erziehung: Unterstützungsangebote für Kinder und Familien – wie Erziehungsberatungsstellen, Erziehungsbeistandschaft, sozialpädagogische Familienhilfe und Tagesgruppen für Kinder und Jugendliche –  können ihren wieder Betrieb aufnehmen, es sei denn, das jeweils zuständige Jugendamt widerspricht.

Mit Stand 7. Mai 22020 haben rund 54.250 Kita-Kinder Anspruch auf Notfallbetreuung und damit rund 33 Prozent aller Kita-Kinder**. Das ist eine der höchsten Betreuungsquoten aller Bundesländer.
**dem Jugendministerium von den Landkreisen und kreisfreien Städte gemeldete Zahlen.

4. Mai 2020
Weitere Öffnung der Schulen: Präsenz-Unterricht für ausgewählte Jahrgangsstufen – Jahrgangsstufe 6 der Grund- und Förderschulen*, Jahrgangsstufe 9 der Ober- und Gesamtschulen, der Gymnasien und Förderschulen* sowie Jahrgangsstufe 11 der Gymnasien und 12 der Gesamtschulen und beruflichen Gymnasien. Zudem nehmen auch die Schülerinnen und Schüler an beruflichen Schulen und im Zweiten Bildungsweg wieder am Präsenzunterricht teil. In den Einrichtungen des Zweiten Bildungsweges wird für die Klassen und Kurse, deren Studierende im nächsten Jahr den Abschluss anstreben, mit dem Unterricht begonnen, auch für die Studierenden im 2. Semester der Hauptphase. Fast 130.000 Schülerinnen und Schüler sind wieder an den Schulen, von insgesamt 290.676 Schülerinnen und Schülern vor dem Lockdown (laut Schulstatistik an allgemeinbildenden und beruflichen Schulen in öffentlicher und freier Trägerschaft), das entspricht einem Anteil von rund 44 Prozent.
*Außer Schulen mit dem sonderpädagogischen Förderschwerpunkt „geistige Entwicklung“. Für sie gelten weiterhin die Weisungen des Gesundheitsministeriums (MSGIV) vom 18. März sowie 28. April 2020, wonach sie geöffnet bleiben konnten.

29. April 2020
Corona-Soforthilfe – Rettungsschirm des MBJS:
Zur Überwindung von existenzgefährdenden Notlagen, die durch die Coronakrise entstanden sind, hat das MBJS in Abstimmung mit dem MdFE ein Förderprogramm für gemeinnützige Träger von Einrichtungen der Bildung, der Kinder-und Jugendhilfe, der Weiterbildung und des Sports aufgelegt. Dafür stellt die Landesregierung insgesamt 10 Millionen Euro für drei Monate zur Verfügung.
> Rettungsschirm für gemeinnützige Vereine und Einrichtungen im Bereich des MBJS

27. April 2020
Erste Schritte zur stufenweise Öffnung der Schulen:
Zunächst Unterrichtsangebote für die Abschlussklassen der Jahrgangsstufe 10 der Ober- und Gesamtschulen, Gymnasien und Förderschulen* mit Blick auf die Prüfungen am Ende der Jahrgangsstufe 10 sowie für die Prüfungsvorbereitung mehrerer Bildungsgänge der Oberstufenzentren (zweiter Jahrgang der Fachoberschule, Fachschule Sozialwesen, Berufsfachschule Soziales, Berufsfachschule Landesrecht, Fachschule Technik und Wirtschaft Unterricht in der Berufsschule 3. Lehrjahr) sowie in den Klassen und Kurse der abschlussbezogenen Bildungsgänge an den Einrichtungen des Zweiten Bildungsweges, die in diesem Schuljahr ihren Abschluss anstreben. Fast 40.00 Schülerinnen und Schüler wieder an den Schulen, von insgesamt 290.676 Schülerinnen und Schülern vor dem Lockdown (laut Schulstatistik an allgemeinbildenden und beruflichen Schulen in öffentlicher und freier Trägerschaft), das entspricht einem Anteil von rund 14 Prozent.
*Außer Schulen mit dem sonderpädagogischen Förderschwerpunkt „geistige Entwicklung“. Für sie gelten weiterhin die Weisungen des Gesundheitsministeriums (MSGIV) vom 18. März sowie 28. April 2020, wonach sie geöffnet bleiben konnten.

Der Anspruch auf Notfallbetreuung von Kita-Kindern wird erheblich ausgeweitet auf alle Eltern aus systemrelevanten Berufen und Alleinerziehende, die keine alternative Betreuung für ihre Kinder haben. Eine Notfallbetreuung erfolgt ebenfalls aus Gründen des Kindeswohls. Mit Stand 20. April 2020 haben fast 18.000 Kita-Kinder** Anspruch auf Notfallbetreuung (etwa 14 Prozent aller Kita-Kinder); mit Stand 30. April 2020 haben rund 41.500 Kita-Kinder** Anspruch auf Notfallbetreuung (24 Prozent aller Kita-Kinder).
**dem Jugendministerium von den Landkreisen und kreisfreien Städte gemeldete Zahlen.

20. April 2020
Schrittweise Öffnung der Schulen:
Die Hauptprüfungstermine für das schriftliche Abitur beginnen. Rund 10.000 sind für die Abiturprüfungen zugelassen. Zwischen 20. April und 5. Mai 2020 nehmen 97,5 bis 100 Prozent der zu den Hauptschreibeterminen angemeldeten Schülerinnen und Schülern an den schriftlichen Prüfungen teil. Das schriftliche Abitur endet am 8. Juni 2020 mit dem letzten Nachschreibetermin in Mathematik.
> Abiturprüfungen sind in Brandenburg gut angelaufen

1. April 2020
Keine Elternbeiträge für geschlossene Kitas:
Die Richtlinie Elternbeitragserstattung tritt in Kraft. Viele Eltern geraten durch die Nichtinanspruchnahme der Kindertagesbetreuung in finanzielle Nöte, da sie ihrer Arbeit nicht mehr nachkommen können oder teilweise unbezahlten Urlaub nehmen müssen. Die Landesregierung hat sich zur Sicherung der Finanzierung der Kindertagesbetreuung dazu entschieden, den öffentlichen und freien Trägern die Elternbeiträge der Betreuungsverträge auszugleichen, für die keine Kindertagesbetreuung in der Zeit der Maßnahmen zur Eindämmung des Corona-Virus in Anspruch genommen wird.
> Keine Elternbeiträge für geschlossene Kitas ab April

18. März 2020
Kompletter Lockdown
: Sämtliche Brandenburger Schulen und Kitas werden geschlossen, aufgrund der „Allgemeinen Weisung des Gesundheitsministeriums“ (MSGIV) vom 15. März 2020.  Mit dem Betriebsverbot für die Kitas – tritt die Notfallbetreuung für Kinder von Eltern in systemrelevanten Berufen in Kraft. Eine Betreuung erfolgte ebenfalls aus Gründen des Kindeswohls. Anfangs sind rund 7 Prozent aller Kita-Kinder in der Notfallbetreuung.
> Ab Mittwoch wird in Brandenburg an allen Schulen die Unterrichtserteilung sowie der Kita-Betrieb untersagt

An den zentralen Prüfungen in der Jahrgangsstufe 10 und beim Abitur wird festgehalten, die Terminmöglichkeiten werden der besonderen Situation angepasst. Über die konkreten Planungen zur Gewährleistung der ordnungsgemäßen und rechtssicheren Durchführung der zentralen Prüfungen in der Jahrgangsstufe 10 und beim Abitur werden die Schulen am 16. März 2020 informiert.
> Schriftliches Abitur 2020 startet am 20. April

Organigramm / Anschrift

Organigramm

Ministerium für Bildung, Jugend und Sport
Heinrich-Mann-Allee 107 (Haus 1/1a)
14473 Potsdam
Anfahrt

Twitter