Individual- und Vereinssport

Aufgrund der landesweit stark steigenden Infektionszahlen gelten seit 15. Dezember 2021 in Brandenburg erneut weitergehende Einschränkungen; insbesondere für Großveranstaltungen. Die 2G-Zutrittsgewährung im Rahmen des Publikumsverkehrs ist weiterhin auf und in allen Sportanlagen einschließlich Schwimmhallen zwingend. Der Zutritt zu den Sportanlagen in Brandenburg kann nur folgenden Personen gewährt werden:

  • Geimpften und Genesenen,
  • Kindern unter 14 Jahren sowie
  • Jugendlichen bis zum vollendeten 18. Lebensjahr mit Testnachweis und
  • Personen ohne Impfempfehlung ebenfalls mit Testnachweis.

In geschlossenen Räumen gilt die Maskenpflicht für alle Sportausübenden außerhalb der Sportausübung. Für Veranstaltungen mit Unterhaltungscharakter – z.B. für Sportveranstaltungen mit Zuschauern – gilt ebenfalls ein verpflichtendes 2G-Zutrittsmodell. Diese sind jedoch nur noch mit bis zu 1.000 gleichzeitig anwesenden Gästen zulässig. Optional kann zusätzlich ein Testnachweis verlangt werden.

Die hier genannten Regelungen gelten auch mit der „Zweite Verordnung zur Änderung der Zweiten SARS-CoV-2-Eindämmungsverordnung“ vom 22.12.2021 mit der folgenden Maßgabe fort:

Seit dem 27.12.2021 sind Zusammenkünfte im öffentlichen und privaten Raum, an denen ausschließlich geimpfte und genesene Personen teilnehmen, nur mit bis zu zehn gleichzeitig Anwesenden zulässig. Im öffentlichen Raum darf also auch weiter Sport betrieben werden, es sind jedoch grundsätzlich zwei Dinge zu beachten: Zum einen die Kontaktbeschränkungen nach § 12 EindV (mit den dort benannten Beschränkungen auf den eigenen Haushalt plus max. 2 Personen eines weiteren Haushalts bzw. auf max. zehn gleichzeitig Anwesende) und zum anderen die Pflicht zur Einhaltung des Abstandsgebots (sofern nicht eine der Ausnahmen greift). Die Kontaktbeschränkung (und damit die zahlenmäßige Beschränkung der Sportgruppe) gilt nicht für Kinder bis zum vollendeten 14. Lebensjahr oder für begleitete Außenaktivitäten mit Kindern und Außenaktivitäten mit Jugendlichen.

Für die Sportausübung auf und in Sportanlagen, einschließlich Schwimmbädern (z.B. vereinseigene oder kommunale Sportanlagen) gelten die bestehenden Regelungen fort (keine Personenbegrenzung, auch nicht für den Kontaktsport, keine Maskenpflicht und keine Pflicht zur Einhaltung des Abstandsgebots). Im Übrigen wird auf die bereits vorliegenden Informationen verwiesen.

2G-Regel Pflicht für Sporttreibende auf und in Sportanlagen

Die sogenannte 2G-Regel (Zutritt nur für Geimpfte und Genesene sowie Kinder unter 14 Jahren und Jugendliche bis zum vollendeten 18. Lebensjahr mit Testnachweis) gilt für Betreiberinnen und Betreiber von Sportanlagen (einschließlich Schwimmbädern) sowohl unter freiem Himmel als auch in geschlossenen Räumen. Mit der Ausweitung des 2G-Modells auch auf Sportanlagen unter freiem Himmel sind diese Betreiberinnen und Betreiber  ebenfalls verpflichtet, auf der Grundlage eines individuellen Hygienekonzepts durch geeignete organisatorische Maßnahmen Folgendes sicherstellen:

  • Steuerung und Beschränkung des Zutritts und Aufenthalts aller Personen,
  • die Zutrittsgewährung ausschließlich für:
    • geimpfte und genesene Personen,
    • Kinder bis zum vollendeten vierzehnten Lebensjahr,
    • Personen, die einen auf sie ausgestellten Testnachweis vorlegen:
      • a) Jugendliche bis zum vollendeten 18. Lebensjahr,
      • b) Personen, für die aus gesundheitlichen Gründen keine Impfempfehlung der Ständigen Impfkommission ausgesprochen wurde, wenn sie grundsätzlich durchgehend eine FFP2-Maske ohne Ausatemventil tragen; die gesundheitlichen Gründe sind vor Ort durch ein schriftliches ärztliches Zeugnis im Original nachzuweisen;
  • die Anbringung eines deutlich erkennbaren Hinweises im Zutrittsbereich, dass der Zutritt nur den zuvor genannten Personen gewährt wird,
  • die Erfassung der Personendaten aller Sportausübenden in einem Kontaktnachweis,
  • in geschlossenen Räumen zudem die Maskenpflicht für alle Sportausübenden außerhalb der Sportausübung sowie der regelmäßige Austausch der Raumluft.

Die Zutrittsgewährung nach 2G, der entsprechende Hinweis sowie die Kontaktdatenerfassung gelten wie bisher nicht für den Reha-Sport, den Schulbetrieb, die Kindertagesbetreuung sowie den Trainings- und Wettkampfbetrieb der Berufssportlerinnen und -sportler, der Bundesligateams sowie der Leistungssportlerinnen und -sportler der Bundes- und Landeskader.

2G: Testnachweis nur für 14- bis 17-Jährige

Für die Schulzeit außerhalb der Ferien gilt: Von der 2G-Zutrittsgewährung sind auch Kinder bis zum 14. Geburtstag und Jugendliche bis zum 18. Geburtstag erfasst. Kinder bis einschließlich 13 Jahre benötigen keinen auf sie ausgestellten Testnachweis, Kinder und Jugendliche von 14 bis einschließlich 17 Jahre hingegen schon.

Wenn diese Kinder und Jugendlichen zugleich Schüler und Schülerinnen sind und im Rahmen eines verbindlichen Schutzkonzepts der von ihnen besuchten Schule einer regelmäßigen Testung auf das Vorliegen einer Infektion mit dem SARS-CoV-2-Virus unterliegen, gilt die Pflicht zur Vorlage eines Testnachweises als erfüllt, sofern eine Bescheinigung über einen ensprechende Selbsttest vorgelegt wird. Das bedeutet, dass Schülerinnen und Schüler dieser Altersgruppe, sofern sie weder geimpft noch genesen sind, die von einer oder einem Sorgeberechtigten unterzeichnete Bescheinigung über das negative Ergebnis eines ohne fachliche Aufsicht durchgeführten Antigen-Tests zur Eigenanwendung vorzeigen können. Auch wenn die Testungen nur innerhalb der Woche erfolgen, gelten Schülerinnen und Schüler auch bei Sportveranstaltungen oder beim Training am Wochenende als getestet, ein gesonderter Testnachweis ist nicht erforderlich.

Jugendliche bis zum 18. Geburtstag, die weder geimpft oder genesen noch Schülerinnen und Schüler sind, benötigen einen auf sie ausgestellten Testnachweis, das kann z.B. eine Testung in einem Testzentrum sein, die nicht länger als 24 Stunden zurückliegt.

2G in Freibädern

Die Betreiber müssen im Hygienekonzept jeweils vorsehen, dass:

  • der Zutritt und Aufenthalt aller Personen gesteuert und beschränkt wird,die Zutrittsgewährung ausschließlich für:
    • geimpfte und genesene Personen,
    • Kinder bis zum vollendeten vierzehnten Lebensjahr,
    • Personen, die einen auf sie ausgestellten Testnachweis vorlegen:
      • a) Jugendliche bis zum vollendeten 18. Lebensjahr,
      • b) Personen, für die aus gesundheitlichen Gründen keine Impfempfehlung der Ständigen Impfkommission ausgesprochen wurde, wenn sie grundsätzlich durchgehend eine FFP2-Maske ohne Ausatemventil tragen; die gesundheitlichen Gründe sind vor Ort durch ein schriftliches ärztliches Zeugnis im Original nachzuweisen;

erfolgt;

  • ein deutlich erkennbarer Hinweis im Zutrittsbereich angebracht wird, dass der Zutritt nur den zuvor genannten Personen gewährt wird und
  • eine Kontaktnachverfolgung ermöglicht wird.
2G bei Sportveranstaltungen mit bis zu 1.000 Gästen

Für Veranstalterinnen und Veranstalter von Veranstaltungen mit Unterhaltungscharakter gilt weiterhin das 2G-Modell für Zuschauer und Zuschauerinnen verpflichtend. Aber: Öffentliche und nichtöffentliche Veranstaltungen, also auch Sportgroßveranstaltungen mit mehr als 1.000 zugleich anwesenden Gästen sind untersagt. Die Veranstalterinnen und Veranstalter von zulässigen Veranstaltungen haben auf der Grundlage eines individuellen Hygienekonzepts durch geeignete organisatorische Maßnahmen sicherzustellen, dass

  • der Zutritt und Aufenthalt aller Personen gesteuert und beschränkt wird,die Zutrittsgewährung ausschließlich für:
    • geimpfte und genesene Personen,
    • Kinder bis zum vollendeten vierzehnten Lebensjahr,
    • Personen, die einen auf sie ausgestellten Testnachweis vorlegen:
      • a) Jugendliche bis zum vollendeten 18. Lebensjahr,
      • b) Personen, für die aus gesundheitlichen Gründen keine Impfempfehlung der Ständigen Impfkommission ausgesprochen wurde, wenn sie grundsätzlich durchgehend eine FFP2-Maske ohne Ausatemventil tragen; die gesundheitlichen Gründe sind vor Ort durch ein schriftliches ärztliches Zeugnis im Original nachzuweisen;

erfolgt;

  • ein deutlich erkennbarer Hinweis im Zutrittsbereich angebracht wird, dass der Zutritt nur den zuvor genannten Personen gewährt wird,
  • eine Kontaktnachverfolgung ermöglicht wird und
  • in geschlossenen Räumen den regelmäßigen Austausch der Raumluft durch Frischluft erfolgt sowie
  • das verpflichtende Tragen einer medizinischen Maske durch alle Personen eingehalten wird.

Veranstalterinnen und Veranstalter können sofort auch 2Gplus, also zusätzlich einen Testnachweis, für ihre Veranstaltungen vorsehen, wobei Personen mit Auffrischungsimpfung von der zusätzlichen Testpflicht befreit sind.

3G für Arbeitgeber und Beschäftigte auf und in Sportanlagen

Die 2G-Zutrittsgewährung gilt für den Publikumsverkehr, d.h. für alle Personen, die die Sportanlage zu ihrem bestimmungsgemäßen Zweck aufsuchen, z.B. für die Sportausübenden (aber u.a. außerhalb der Berufsausübung), Gäste und sonstigen Besucher.

Wird eine Sportanlage hingegen als Arbeitsstätte durch Arbeitgeber oder Beschäftigte betreten, gilt die 3G-Regel gewährt werden laut § 28b Infektionsschutzgesetz (IfSG): Der Zutritt darf nur als geimpfte Person, genesene Person oder getestete Person im Sinne der Schutzmaßnahmen-Ausnahmeverordnung erfolgen, wenn in oder auf den Sportanlagen physische Kontakte von Arbeitgebern und Beschäftigten untereinander oder zu Dritten nicht ausgeschlossen werden können. Die 3G-Regel gilt somit z.B. für alle angestellten Trainer, Übungsleiter und Platzwarte.

Die für Beschäftigte geltenden Schutzmaßnahmen sollten im Sinne eines bestmöglichen betrieblichen Infektionsschutzes auch auf ehrenamtlich Tätige angewendet werden, sodass diese ebenfalls 3G erfüllen müssten.

ehrenamtlich tätige Trainer, Übungsleiter etc.
Es wird empfohlen, im Sinne eines bestmöglichen betrieblichen Infektionsschutzes auch ehrenamtlich tätige Personen wie Beschäftigte zu behandeln, sodass auch für diese personen 3G gilt, mit den entsprechenden Kontroll- und Nachweispflichten. Dies umzusetzen obliegt den jeweiligen Sportvereinen und Sportstättenbetreibern.

Abstand, Maske, Hygiene, Kontaktbeschränkungen im öffentlichen Raum

Jede Person ist weiterhin verpflichtet, die allgemeinen Hygieneregeln und -empfehlungen zur Vorbeugung von Infektionen zu beachten, einschließlich des regelmäßigen Austauschs der Raumluft durch Frischluft in geschlossenen Räumen sowie die wieder eingeführte grundsätzliche Maskenpflicht. Bei Vorliegen von typischen Symptomen oder sonstigen Anhaltspunkten für eine Infektion mit dem SARS-CoV-2-Virus soll grundsätzlich auf physische Kontakte zu anderen Personen verzichtet werden. Jede Person soll grundsätzlich außerhalb des privaten Raums einen Mindestabstand von 1,5 Metern zu anderen Personen einhalten. Sofern außerhalb des privaten Raums in geschlossenen Räumen die Einhaltung des Abstandsgebots nicht möglich ist, ist eine medizinische Maske getragen werden.

Zudem gelten die Kontaktbeschränkungen für den gemeinsamen Aufenthalt im privaten und öffentlichen Raum: Zusammenkünfte, an denen nicht ausschließlich geimpfte und genesene Personen teilnehmen, sind grundsätzlich nur mit den Angehörigen des eigenen und höchstens zwei Personen eines weiteren Haushalts zulässig. Hierbei unberücksichtigt bleiben Kinder bis zum vollendeten 14. Lebensjahr.

Zusammenkünfte, an denen ausschließlich geimpfte und genesene Personen teilnehmen, sind unter freiem Himmel mit bis zu 200 und in geschlossenen Räumen mit bis zu 50 gleichzeitig Anwesenden zulässig. Auch hier bleiben Kinder bis zum vollendeten 14. Lebensjahr unberücksichtigt.

Immer gilt: Die Kontaktbeschränkung gilt u.a. nicht für begleitete Außenaktivitäten mit Kindern und Außenaktivitäten mit Jugendlichen, insbesondere von Grundschulen, Kindertagesstätten, Kindertagespflegestellen und Einrichtungen der Kinder-, Jugend- und Eingliederungshilfe oder im Rahmen der zugelassenen Kinder- und Jugendarbeit oder einer nachbarschaftlich organisierten Kinderbetreuung.

Es gilt die grundsätzliche Pflicht zur Einhaltung des Abstandsgebots auch während der Sportausübung, es sei denn es handelt sich z.B. um Angehörige des eigenen Haushalts oder um ein Angebot der Kinder- und Jugendhilfe.  



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