Jugend und Jugendhilfe

Angesichts des landesweit gesunkenen Infektionsgeschehens ist im Bereich Jugendarbeit wieder Vieles möglich: Jegliche Form von Angeboten und Projekten der Kinder- und Jugendarbeit sind erlaubt, auch in ehrenamtlich betriebenen und selbstverwalteten Jugendräumen. Allerdings immer unter Berücksichtigung der Hygiene- und Schutzbestimmungen. Es gibt keine Beschränkung der Personenzahl mehr.

Gemeinsamer Aufenthalt in der Öffentlichkeit – begleitete Außenaktivitäten

Es ist grundsätzlich ein Mindestabstand von 1,5 Metern einzuhalten. Wenn dies nicht möglich ist, soll eine medizinische Maske getragen werden. Für „begleitete Außenaktivitäten“ der Kinder- und Jugendarbeit (für z.B. Kinder- und Jugendgruppen) beim gemeinsamen Aufenthalt in der Öffentlichkeit gibt es keine einschränkenden Regelungen untereinander, also keine Alters- oder Teilnehmerbeschränkungen.

Maskenpflicht in den Bildungseinrichtungen und Einrichtungen der Jugendarbeit

In den Innenbereichen müssen alle Personen eine medizinische Maske tragen und dürfen keine Krankheitssymptome aufweisen. Ausnahmen von der Tragepflicht sind zulässig, wenn die Eigenart der Bildungs- oder Aus-, Fort- oder Weiterbildungsmaßnahme dies nicht zulässt, beispielsweise bei:

  • Sprachübungen,
  • Übungen in der Alphabetisierung oder
  • dem Erlernen von (Atem-)Techniken zum Zeit- und Stressmanagement.

Die Ausnahme vom Tragen der Mund-Nasen-Bedeckung sollte dabei möglichst auf den Zeitraum der Übung begrenzt werden. Diese Aufzählung ist nicht abschließend, vielmehr ist unter Vorrang des Infektionsschutzes abhängig von der Eigenart der Bildungsmaßnahme zu entscheiden. Bei Außenkontakten, bei denen der Abstand eingehalten werden kann, ist keine Maskenpflicht vorgeschrieben.

Regeln für Jugendbildungseinrichtungen

An einer Maßnahme in Jugendbildungsstätten dürfen nur Kinder- und Jugendliche teilnehmen, die symptomlos im Sinne §2 der COVID-19-Schutzverordnung sind und wenn alle weiteren Hygiene- und Schutzmaßnahmen eingehalten werden und ein entsprechendes Konzept dafür vorliegt. Einmal pro Woche und vor Beginn einer Maßnahme müssen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer einen auf sie ausgestellten Testnachweis durchführen und vorlegen.

Mehrtägige Veranstaltung im Jugendbereich mit Übernachtungen – auch im Mehrbettzimmer

Dafür besteht eine Testpflicht. Es reicht aber aus, wenn zu Beginn einer mehrtägigen Maßnahme unter Aufsicht des Betreibers bzw. Veranstalters ein Test durchgeführt wird. Diese sind aber alle 72 Stunden zu wiederholen.  Im Rahmen der allgemeinen Jugendarbeit ist die Nutzung von Mehrbettzimmern möglich. Es muss jedoch ein individuelles Hygienekonzept vorliegen und es ist sicherzustellen, dass alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer symptomfrei sind. Vor Beginn und nach 72 Stunden müssen zudem Selbsttests durchgeführt werden.

Kochen, Zirkusprojekt, Sport

Wenn diese Maßnahmen im Rahmen eines Präsenzangebotes der Kinder- und Jugendarbeit stattfinden, sind auch diese Angebote möglich. Dabei ist jedoch in besonderer Weise auf die Abstandsregelungen und die hygienischen Vorgaben und Schutzmaßnahmen Desinfektion, Raumlüftung, Maske, Abstand) zu achten. Im Rahmen der Angebote der Kinder- und Jugendarbeit sind auch sportliche und sonstige Aktivitäten möglich, immer jedoch unter Einhaltung der Hygiene- und sonstigen Schutzbestimmungen.angebote

Ausblick

Es hat sich in der Pandemiezeit gezeigt, dass es sehr viele hochengagierte Fachkräfte gibt, die sich für die Interessen der Kinder und Jugendlichen in Brandenburg einsetzen und klare Positionen beziehen. Das ist auch ein wichtiges Ergebnis aus der Pandemie. Dieses hohe Engagement ist auch weiter notwendig, um das Erreichte zu erhalten und das Infektionsgeschehen niedrig zu halten.


Hilfen zur Erziehung für Kinder und Familien, Eingliederungshilfen, Internate und Wohnheime:
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