Testungen für Vorschulkinder

Viele Beschäftigte in der Kindertagesbetreuung sind erfreulicherweise bereits mindestens einmal geimpft. Dennoch bleibt es weiter sinnvoll, die Struktur und Angebote der Kindertagesbetreuung mit geeigneten Schutzmaßnahmen gegen Infektionen mit dem neuartigen Coronavirus zu sichern, um einen bedarfsdeckenden Betrieb aufrecht zu erhalten. Mit jedem Test sinkt die Wahrscheinlichkeit, dass sich eine ansteckende Person dauerhaft in der Kindertagesstätte oder Kindertagespflegestelle aufhält. Mit Blick auf das Urlaubsgeschehen in den Sommermonaten wird eine regelmäßige Testung der Kinder durch ihre Eltern empfohlen (mindestens 1 x in der Woche). Besonders wichtig ist diese z.B. nach längeren Abwesenheiten oder auch einem verlängerten Wochenende sowie bei leichten Symptomen wie Schnupfen oder ähnlichem. Die Tests für Vorschulkinder sind freiwillig. Eine Testpflicht von Kindern im Vorschulalter ist damit nicht verbunden.

Das Land stellt den Kindertagesstätten und Kindertagespflegestellen über die örtlichen Träger der öffentlichen Jugendhilfe (Jugendämter) die Selbsttests zur Weiterreichung an die Eltern zur Verfügung, um Kindern im vorschulischen Bereich freiwillige Selbsttestungen durch die Eltern im Grundsatz regelmäßig zu ermöglichen. Die Tests werden den Eltern durch die Kindertagesstätten oder Kindertagespflegestellen zur Verfügung gestellt. Das Testkonzept ist gemeinsam vom Ministerium für Bildung, Jugend und Sport (MBJS) mit der fachlichen Expertise des Ministeriums für Soziales, Gesundheit, Integration und Verbraucherschutz (MSGIV) und den Akteuren der Kindertagesbetreuung (Vertreter der kommunalen Spitzenverbände, der Landkreise und der freien Träger) sowie dem Landeskitaelternbeirat (LKEB) erarbeitet worden. Diese Teststrategie und die damit verbundene finanzielle Unterstützung seitens des Landes schließt an die bereits etablierten Landesförderrichtlinien – 2. Richtlinie Elternbeitrag Corona 2021 und die Richtlinie SARS-CoV-2-Testprogramm Jugendhilfe 2021 an.

Seit Anfang Juli: Lolli-Tests

Für den Zeitraum Juli bis September 2021 stellt das Jugendministerium den Kita-Trägern eine zweite Tranche Selbsttests zur Weiterreichung an die Eltern zur Verfügung, diesmal sogenannte Lollitests. Der Test wird am besten gleich morgens nach dem Aufstehen durch die Eltern zu Hause durchgeführt. Das Kind lutscht – vergleichbar einem Lolli – eine gewisse Zeit am Teststäbchen. Die Tests sind einfach, ohne Risiko und ohne Schmerzen durchzuführen.

Bis Ende Juni 2021: Testkits

Die bislang ausgegebenen Testkits erhalten Eltern für Ihre in der Kita anwesenden bzw. betreuten Kinder durch die Leitung der Kindertagesstätten oder die Kindertagespflegepersonen entsprechend des in der Einrichtung vorgesehenen Testansatzes. Die Testkits sind so konzipiert, dass auch die Eltern jüngerer Kinder sie bei diesen anwenden können. Die Tests sind einfach, ohne Risiko und ohne Schmerzen durchzuführen.

Hinweis für Einrichtungen

Das Testkonzept des Bildungs- und Jugendministeriums (MBJS)gibt einen Handlungsrahmen vor. Mit den verfügbaren Tests kann vor Ort entschieden werden, wann und wie oft getestet werden soll. Bislang nicht eingesetzten Testkits der bereits zur Verfügung gestellten Tranche sollen auch weiterhin zum bedarfsgerechten Einsatz im vorschulischen Bereich genutzt und an die Eltern ausgegeben werden. Es ist dabei immer auch möglich, dass Eltern freiwillig häufiger testen als im Testkonzept vorgesehen und entsprechend mehr Testkits von den Einrichtungsträgern oder Kindertagespflegestellen für ihre Kinder bekommen.


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