Das Brandenburger Kita-Recht steht vor einer umfassenden Reform: Es soll die heutige Lebenswelt der Kinder besser berücksichtigen und dafür einen verlässlichen Rechtsrahmen bieten. Das Ziel der Kita-Rechtsreform: die Anwendung der Rechtsvorschriften sollen erleichtert und Streitigkeiten künftig besser vermieden werden.  Um diese Ansprüche an das neue Recht umzusetzen, wurde ein breiter Beteiligungsprozess organsiert, gemeinsam mit den kommunalen und freien Trägern, Eltern, Vertreterinnen und Vertretern von Verbänden, Gewerkschaften, Wissenschaft, Politik und interessierter Fachöffentlichkeit. Dieser Prozess ist inzwischen abgeschlossen. Das Gesetzgebungsverfahren zur Kita-Rechtsreform kann beginnen.

Bildungs- und Jugendministerin Britta Ernst: „Mit dem neuen Kita-Gesetz sind natürlich hohe Erwartungen verbunden, die wir auch erfüllen wollen. Wir wollen ein Gesetz, das verständlicher ist, ein Gesetz das transparenter und unbürokratischer ist, bei dem die Zuständigkeiten klar geregelt sind.“

Robert Witzsche, Landeskitaelternbeirat: „Wenn alle gut und auf Augenhöhe miteinander zusammenarbeiten, dann kann dabei im Sinne der Kinder tatsächlich ein tolles und zeitgemäßes Gesetz herauskommen.“

Bernd Mones, Vorsitzender der Liga der Freien Wohlfahrtspflege – Spitzenverbände im Land Brandenburg: „Wir als Liga der Wohlfahrtsverbände finden es sehr gut, dass dieser Reformprozess so energisch und auch so partizipativ angegangen wird.“

Pinnwand mit Ideen zur Kita_Reform

Abschlussbericht der Arbeitsgruppen

Ergebnis des 18-monatigen, breiten Beteiligungsprozesses mit den kommunalen und freien Trägern, Eltern, Verbänden, Gewerkschaften, Wissenschaft, Politik und der interessierten Fachöffentlichkeit.


Bunter Regenbiogen mit Kinderhänden

Der Reformprozess

Grundsätze für die geplante Kita-Rechtsreform, thematische Arbeitsgruppen, Zeitrahmen und Begriffsbestimmungen. 


Kinder spielen mit Holzwürfeln

Arbeitsgruppe 1 – Grundlagen

AG 1 erarbeitete den allgemeinen Teil für alle weiteren Regelungen des Kitagesetzes. Ziel: alle wesentlichen, grundlegenden Generalklauseln als rechtliche Leitlinien bündeln.


Eine Erzieherin schaut mit Kindern ein Buch an

Arbeitsgruppe 2 – Qualität und Aufgaben

AG 2 erarbeitete Empfehlungen für die gesetzliche Beschreibung der Aufgaben der Kindertagesbetreuung. Bewährte Rechtsvorschriften werden berücksichtigt, Partizipationsrechte rechtlich verankert und Kriterien für den Übergang von der Kita zur Schule formuliert.


Kinder schauen sich gegenseitig beim Spielen zu

Arbeitsgruppe 3 – Angebotsformen

AG 3 befasste sich mit allen Angebotsformen der Kindertagesbetreuung und macht konkrete Vorschläge, welche Angebotsformen im Gesetz definiert bzw. begrifflich konkretisiert sein sollten.


Eine Erzieherin flüstert einem Kita-Kind etwas ins Ohr, andere Kinder schauen zu

Arbeitsgruppe 4 – Fachkräfte

Themen der AG 4: Fachkräftekatalog, Fort- und Weiterbildung, Qualifikation von Praxisberatung und Kita-Leitung, Regelungsbedarfe im Quer- und Seiteneinstieg, multiprofessionelle Teams, Art und der Umfang der Personalbemessungen.


Arbeitsgruppe 5 Erlaubnisverfahren

Arbeitsgruppe 5 – Erlaubnisverfahren und Aufsicht

AG 5 erarbeitete Empfehlungen zur widerspruchsfreien Integration des (Betriebs-) Erlaubnisverfahren in das neue Kitagesetz.


Eine Kinderhand spielt mit Spielgeld

Arbeitsgruppe 6 – Finanzierung

AG 6 formulierte Vorschläge, wie die Finanzierung der Kindertagesbetreuung nachvollziehbarer, schlanker und bedarfsorientierter ausgestaltet werden kann – unter der Maßgabe der Kostenneutralität.




Organigramm / Anschrift

Organigramm

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