Arbeitsgruppe 3 – Angebotsformen

Die Arbeitsgruppe 3 (AG 3) erarbeitet eine Zusammenfassung der zulässigen Angebotsformen der Kindertagesbetreuung: klassische und andere, flexible Angebotsformen und macht konkrete Vorschläge, welche Angebotsformen im Gesetz definiert bzw. begrifflich konkretisiert sein sollten. Ziel ist es, die notwendigen rechtlichen Rahmenbedingungen zu setzen, um vor dem Hintergrund des demographischen Wandels im Land Brandenburg flächendeckend erreichbare und bedarfsgerechte Angebote der Kindertagesbetreuung zu erhalten. Im Rahmen der kommunalen Daseinsvorsorge und „Da-bleibens-Vorsorge“ könnten die Kindertagesstätten auch als Zentren der Familien-Bildung, der Integration und Inklusion mit niedrigschwelligen Angeboten gedacht werden. Die entsprechenden Modelle können vorgestellt, diskutiert und Vorschläge zur rechtlichen Flankierung gemacht werden.

Mitglieder der AG 3

In der AG 3 sind Expertinnen und Experten aus folgenden Organisationen vertreten:

Landesverwaltung: Ministerium des Innern und für Kommunales, Ministerium für Bildung, Jugend und Sport, Ministerium für Soziales, Gesundheit, Integration und Verbraucherschutz

Landkreise/Kreisfreie Städte: Potsdam-Mittelmark, Cottbus, Potsdam, Havelland, Teltow-Fläming

Gemeinden: Teltow

Kommunale Spitzenverbände: Städte- und Gemeindebund, Landkreistag

Sozialverbände: Diakonisches Werk, Paritäter, Lebenshilfe, Johanniter, AWO, DRK

Verbände: GEW, LSB SportService Brandenburg, Märkische Kita und Schule gGmbH, Landesverband für Kindertagespflege

Träger: Internationaler Bund, Fröbel GmbH, die Kinderwelt gGmbH

Einrichtungen: Integrierte Kindertagesbetreuung Fred Vogel Fredersdorf, Hort Vier Jahreszeiten Fredersdorf, Hort Eggersdorf, Hort Schatztruhe Hoppegarten

Elternvertretungen: Landeskitaelternbeirat, Kreiskitaelternbeirat Spree-Neiße, Kreiskitaelternbeirat Dahme-Spreewald

Informationen aus der AG 3
  • 10. Sitzung, 16.06.2021: Bei der letzten Sitzung wurde den Mitgliedern der Entwurf zum Abschlussbericht vorgelegt und umfassend diskutiert. In diesem Zusammenhang schärften die Mitglieder ihre Empfehlungsformulierungen für den Bericht und berieten die Ergänzungen im Bericht.

  • 9. Sitzung, 20.04.2021: Auf der letzten regulären Sitzung befassten sich die Mitglieder mit dem Themenkomplex „Familienzentren“ und „Mehrgenerationshäuser“ als eine alternative Betreuungsform sowie mit Öffnungszeiten. Anschließend sammelten und bündelten die Mitglieder auf Basis aller bisher geführten Debatten bereits erste abschließende Empfehlungen zu alternativen flexiblen Angebotsformen.

  • 8. Sitzung, 16.03.2021: Die hohe Relevanz des Themas Hort und die vielen offen gebliebenen Fragen ließ die Mitglieder dazu in einer weiteren Sitzung diskutieren. Einen großen Stellenwert nahmen Fragen rund um den Ganztag, Rechtsanspruch, die Hausaufgabenbetreuung und Inklusion ein.

  • 7. Sitzung, 26.02.2021: Die Mitglieder diskutierten umfassend den Hort vom Standpunkt des Angebots. Zwei zentrale Perspektiven wurden dabei miteinander ins Verhältnis gesetzt: die kommunale Perspektive und die der freien Träger und Einrichtungen. Bei der Beschäftigung mit dem Hort wurde auf drei Dimensionen Wert gelegt: (a) Inklusion, (b) Ganztag und (c) Akteursperspektiven (also: welche unterschiedliche Sicht auf und Erwartungen an den Hort haben Eltern, Erzieher/-innen und Kinder).

  • 6. Sitzung, 22.01.2021: Dieses Mal diskutierten die Mitglieder die konkrete Praxis von Inklusion in der Kindertagesbetreuung und flexible Angebotsformen unter besonderer Berücksichtigung des demographischen Faktors.
    Bei dem Thema Inklusion wurde aus der Praxis von gelingenden und nicht gelungenen Strukturen berichtet. Bei dem zweiten Thema haben sich die Mitglieder vor allem den sonst häufig vernachlässigten „kleinen“ Angebotsformen gewidmet, wie etwa: Eltern-Kind-Gruppen, Waldkindergärten, Mini-Kita, Co-Working mit Kindertagesbetreuung, alternative Hortbetreuungen, aber auch die „großen“ wurden auf ihre Flexibilität hin betrachtet.
  • 5.Sitzung, 03.12.2020: Im Mittelpunkt der Sitzung standen die Eltern-Kind-Gruppen (EKG). Im Kern wurden diese Fragen diskutiert: Können und sollten EKG rechtsbedarfserfüllend sein und welche Form sollten sie dann haben? Oder sollten sie ein zusätzliches, nicht bedarfserfüllendes Angebot für die Eltern sein?
  • 4.Sitzung, 10.11.2020: Dieses Mal wurde ein Experte im Bereich der brandenburgischen Betreuungsangebote geladen. Detlef Diskowski gab einen historischen, aber auch aktuellen Überblick, welche Angebotsformen in Brandenburg existieren und was ihre Spezifika sind.

  • 3.Sitzung, 09.10.2020In dieser Sitzung standen zwei unterschiedliche Themen auf der Tagesordnung. Zunächst gab es einen Bericht zur Inklusion in der Kindertagespflege. Es wurde darüber diskutiert, wie auch in dieser Betreuungsform mehr Inklusion gewährleistet werden kann. Außerdem gab die anschließende Berichterstattung einen Überblick über die alternativen, flexiblen Betreuungsangebote in anderen Bundesländern.
  • 2.Sitzung, 04.09.2020: Das Thema Kindertagespflege stand dieses Mal auf dem Programm. Die Mitglieder diskutierten dieses Thema unter allen möglichen Aspekten: Bildungsauftrag, Ausbildung/Fachkräfte, Vertretungsregeln, Kooperationen und Großtagespflege.
  • 1.Sitzung, 07.08.2020: Bei der konstituierenden Sitzung wurde Herr Richter von der Stadt Potsdam zum Co-Vorsitzenden gewählt. Außerdem sammelten die Mitglieder Themen für die AG, zu denen sich in Zukunft mit Blick auf die Reform ausgetauscht werden soll, darunter waren u. a.: Kooperation Hort-Schule, alternative Betreuungsangebote (wie etwa Familienzentren, Betriebskitas), Kindertagespflege.
Die nächsten Termine der AG 3


Organigramm / Anschrift

Organigramm

Ministerium für Bildung, Jugend und Sport
Heinrich-Mann-Allee 107 (Haus 1/1a)
14473 Potsdam
Anfahrt

Twitter